Archiv für die Kategorie „Bewegung“
…mit Aussicht
Wenn man in einer Kleinstadt wohnt, gibt es nicht viele Gebäude, die mehr als 2 Sockwerke haben, somit gibt es auch kaum gesunde Treppen zu steigen. Schade, denn Treppen steigen ist echtes Herz-Kreislauf-Training. Nun habe ich jedoch eine Idee, wie ich einen sehr ordentlichen Höhenunterschied zu Trainingszwecken überwinden könnte.
Direkt neben der Innenstadt erhebt sich der Schlossberg in eindrucksvoller Silouhette und sein Gipfel wird von einem Aussichtsturm gekrönt!
Ich bin ja nun nicht wirklich die drahtige Sportlerin und Schweißausbrüche bekomme ich bereits beim Gedanken an Bewegung, quasi schon mal vorab. Trotzdem ist mir der Zweck eines jeden Trainings sehr wohl bewußt.
Meine Inspiration und Idee ist nun folgende: Ich besuche den Aussichtsturm und belohne mich mit einem Ausblick weit übers Land (bei gutem Wetter sogar bis ins Fichtelgebirge). Da ich leidenschaftlich gerne fotografiere, kann ich mir jedesmal ein wundervolles Landschaftsbild mitbringen (ähem, mehre Dutzend).
Die Bewegung ist quasi nicht mehr Selbstzweck, Antrieb ist jetzt die Motivsuche, im Sinne des Wortes Motivation. Und wenn ich dann nach einiger Zeit zurückschaue, kann ich mich an den wechselnden Jahreszeiten erfreuen.
Und ich mache ganz bewußt keine 52-Wochen-Aktion daraus. Ich freue mich über meinen Gedankenblitz – und dass ich heute früh tatsächlich dort oben war
121 Höhenmeter
Das Mini-Trampolin

Allerorten liest man ja, dass es mehr Bewegung bräuchte, damit man gesund bleibt. Ich habe auch schon von dem Konzept berichtet, jeden Tag 15 Minuten um den Block zu laufen, doch da ist der innere Schweinehund immer noch riesengroß (momentan schaue ich gerade auf ein ungemütliches Regenwetter).
- Was also tun, um endlich mehr Bewegung in meinen Alltag und in mein Leben zu integrieren?
„Es ist besser sich falsch zu ernähren als sich zu wenig zu bewegen”. Die Ernährung liefere zwar die Chemie für den Stoffwechsel, aber ohne Bewegung gebe es keinen Stoffwechsel. „Da nützt dann auch die beste Ernährung nichts.”
- Das Belliswing macht einfach nur gute Laune, lockert Verspannungen und macht wach.
Sonnenlicht – auch bei trübem Wetter
Mein tägliches simplify-Mail* ist gerade hereingeflattert und heute erinnert es mich wieder an eine Tatsache, die sich in der dunkleren Jahreszeit besonders stark bemerkbar macht: der Lichtmangel.
Gerade auch in unserer nach Norden orientierten Wohnung, die zwar relativ hell ist, wo sich aber ab Oktober kaum noch ein Sonnenstrahl hineinverirrt, bemerke ich diese gewisse Schlappheit, die sich wegen dem Lichtmangel einstellt.
Das Gegenmittel heißt Licht, im Idealfall Sonne; ein 15-minütiger Spaziergang reicht völlig aus, um die Produktion des Hormons Serotonin wieder anzukurbeln und den “Winterschlaf-Modus” zu unterbrechen.
Auch die bekannte Winter-Depression hat ihre Ursache im saisonalen Lichtmangel. Auf der Seite “Depression-Therapie-Forschung” ist der Zusammenhang zwischen Hormonhaushalt, Lichtmenge, Ernährung und Bewegung sehr informativ beschrieben.
(Ich finde dort lediglich die Empfehlung von Antidepressiva sehr leicht ausgesprochen und damit etwas fragwürdig – das gehört unbedingt in fachliche Hände und ist nix zum selber mal rumprobieren! Und meiner Meinung nach sollte man zuerst ALLE anderen Möglichkeiten ausschöpfen, aber das ist wieder mal ein weiteres großes Kapitel, das da angeschnitten wird…)
- Erkenntnis des Tages: Raus!
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*P.S. Den täglichen Newsletter können Sie bei www.simplifyyourlife.de abonnieren, dazu in der linken Spalte den zweiten Menüpunkt “weitere E-Mail-NL” auswählen und dort den Newsletter “simplify-daily” auswählen. Es gibt dort auch ein Archiv und unter dem 20.November finden Sie den genauen Wortlaut inklusive der immer sehr netten Zeichnungen von Tiki…
15 Minuten Bewegung

Wie so viele gute Vorsätze sind mir auch die 15 Minuten Bewegung jeden Tag bereits wieder abhanden gekommen.
Ich habe es nicht mal bemerkt.
Erst als ich mich gewundert habe, warum Flylady seit ein paar Tagen keine “Your new habit for may” mehr in ihren täglichen Mails auflistet und ich mich auf ihrer Homepage auf die Suche gemacht habe, ist mir plötzlich mein “Schlendrian” bewußt geworden – ich habe folgenden kleinen Artikel gefunden, der mich wieder aufgerüttelt hat:
Reinforce your habits!
Its time for a new month and a new habit. Its time for Moving in May! This month, we are going to Bless our Hearts by doing 15 minutes of Loving Movements each day. [...und diese Erinnerung taucht ja jeden Tag in den FlyladyMails auf...]
I know you can do it and will be cheering for you along the way. Our goal is for everyone to start moving 15 minutes a day. That is only 7 minutes in one direction and 7 minutes back. If that is too much then do this in 5 minute increments. Add just a little bit of loving movement to your day. Make this a habit for every day.
Are you ready to FLY into this new habit of Loving Movement?
Das Schöne ist, auf die wirklich wichtigen Dinge kommt man immer wieder zurück.
Tja. Seit vorgestern bin ich wieder jeden Tag auf meiner Runde um die Stadt. Heute früh habe ich eine Bachstelze auf einem Wasserpflanzenbündel im niedrigen Wasser der Pegnitz gesehen.
Erkenntnis des Tages: Raus ins Grüne! Der Mai duftet!
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Meine Morgenroutine…
So schöne Stimmungsbilder sieht nur, wer jeden Tag 15 Minuten spazieren geht. Zu jeder Tageszeit etwas anderes… Entdeckungsreisen lohnen sich!
(Glücklicherweise habe ich zu 98 % meine Kamera bei mir – weitere Bilder hiervon gibt es bei flickr.)
Wieder in Bewegung kommen
Nordic Walking ist wunderbar. Ich mach es nur nicht regelmäßig genug. Wenn ich genauer darüber nachdenke, überwiegen leider die Tage und Wochen, an denen ich nicht laufe bei Weitem…
Wie schaffe ich es also, wieder in Bewegung zu kommen?
Interessanterweise ist das Haupthindernis beim Nordic Walking mein Perfektionismus. “Es muss die eine Strecke sein, die mindestens 45 Minuten dauert, es muss mit Stöcken sein, es muss dreimal die Woche sein, sonst nützt es nichts…, man braucht spezielle Walking-Schuhe und überhaupt werden die Glukose-Speicher der Leber erst nach 30 Minuten Training leer und erst dann geht es ans Fett…” flüstert mir ein Perfektionismus-Teufelchen ins Ohr.
Wohltuenderweise gibt es Alternativen.
Flylady etabliert in ihren hilfreichen emails jeden Monat eine neue Gewohnheit. Jetzt im Oktober ist es “paper patrol” – im Mai war es “move” – mehr Bewegung. Im Mai habe ich die Flylady-Mails alle ungelesen gelöscht, auch im Juni und noch lange danach. Jetzt lese ich sie wieder und ich werde die neue Gewohnheit “Bewegung” eben im Herbst einführen. Worauf noch warten?
Du kannst alles für 15 Minuten tun. (Auch Laufen.)
Ich nehme meinen Timer, stelle ihn auf 8 Minuten (7:30 geht bei meinem nicht) und ich gehe zur Tür raus und gehe los. Ohne Stöcke, ohne Sportkleidung, mit ganz normalen Schuhen. Wenn der Timer piepst drehe ich um, gehe heim und dann bin ich eine Viertelstunde gelaufen.
Frische Luft, Grün, Natur, Nieselregen. Köstlich! Nahrung für alle Sinne! Was für ein Unterschied. Diese Viertelstunde habe ich jeden Tag. Nach einem Monat ist die neue Gewohnheit verankert. Es kann ja gerne mehr werden, aber diese eine Viertelstunde habe ich dann auf jeden Fall. Und kein Perfektionismus hindert mich mehr daran, mich jeden Tag ein bisschen zu bewegen.
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