
Ich habe mir ein ganz klassisches, einfaches Telefon gekauft, das nur über ein Kabel mit dem Telefonnetz verbunden wird. Das ist schon mal ungewohnt: Kein zusätzliches Netzgerät, keine Basisstation, auch der Hörer hängt wie in alten Zeiten mit einem Kabel am Gerät. Zurück in die “Steinzeit” der Telefonie?
Der Hauptgrund für diese Aktion ist die Reduzierung der Belastung durch Elektrosmog. Das ist ein weites Feld und ich habe mir den winzigen Bereich “DECT-gepulste Strahlung” herausgesucht.
Mobile Telefone sind sehr bequem, doch die Übertragung per Funk an die Basisstationen ist leider nicht auf die Zeit des Gesprächs beschränkt, sondern findet dauernd statt.
Um nun wenigstens diese Belastung zu vermindern, habe ich wieder auf ein ganz einfaches, schnurgebundenes Telefon umgestellt und das andere (mobile) Telefon in unserem Haushalt wird mit seiner Basisstation an die Steckdosenleiste angestöpselt, die abends meine komplette Büroelektronik per Schalter vom Stromnetz trennt.
Also habe ich zumindest für die Nacht nun keine funkende Basisstation mehr.
Dieser erste Minischritt kann natürlich dann noch ergänzt und verfeinert werden. Es soll mobile Telefone geben, die nicht nach dem DECT-Standard arbeiten. Da hat mir für den Moment noch die Recherche-Zeit gefehlt. Und ich bin auch gespannt, wie oft es mir noch passieren wird, dass ich mit meinem neuen Schnur-Telefon wieder irgendwohin laufen möchte und es dann herunterfällt. Da werde ich mir wohl noch einen bequemen Telefonsessel besorgen und mir eine große Portion “Multi-Tasking” beim Telefonieren abgewöhnen müssen.