Good bye, Flattr

Für einige Zeit hatte ich Flattr-Buttons unter meinen Artikeln.

Ich habe es für eine gute Idee gehalten, mich dem Micro-Payment-System Flattr anzuschliessen und habe während der beta-Phase einige Wochen mitgemacht…

Heute habe ich das Plug-in deaktiviert und gelöscht.

Meine Gründe:

  • Ich schreibe, weil ich schreiben will. Und das werde ich auch weiterhin tun, unabhängig davon, ob ich von irgendjemandem ein paar Cent dafür bekomme oder nicht.
  • Flattr zieht eine ziemlich beträchtliche Bearbeitungsgebühr von allen meinen Einzahlungen ab.
  • Ich glaube leider nicht wirklich daran, dass sich jemand bei Flattr anmeldet, nur um Mikro-Spenden zu tätigen. Jeder, der bei Flattr mitmacht, tut dies, weil er/sie ja auch darauf hofft, vom der Sahne was abzuschöpfen. Das kann aber rein rechnerisch nur zu einer Umverteilung nach oben führen… jedenfalls ist das mein Gefühl.

Wer meine Inhalte wirklich wertschätzen möchte, der darf gerne kommentieren, mir schreiben, seine Meinung sagen – der Austausch mit meinen Lesern ist mir mehr wert als ein paar Cent im Monat.

Wer mir absolut und wirklich etwas geben will, der findet in der rechten Linkliste einen Link zu meinem Amazon-Wunschzettel.

edit vom 16.6.2010:

Bitte beachtet die rechtlichen Fragestellungen, die sich im Zusammenhang mit Flattr ergeben, falls Ihr Euch für Flattr entscheiden wollt. Einen guten Artikel dazu gibt es: HIER


7 Kommentare zu „Good bye, Flattr“

  • [...] noch etwas unschlüssig ob Flattr was bringt >> Macht Flattr das Web 2.0 zum Web 2.1? >> Andere verabschieden sich wieder von Flattr Ähnliche Artikel:Werbung… Ja (mit AdTaily) / Nein / Vielleicht. [...]

  • Find ich gut. Meineserachtens ist flattr ein überteuertes Geld Hin- und Herschiebeverfahren.
    Und sowas haben wir doch schon. Nennt sich nur Staat. :-)

  • Claudia Schramm:

    *kicher*
    Da hast Du Recht.
    Freue mich über die Zustimmung. Bin froh, dass ich meinem Gefühl gleich hab Taten folgen lassen, denn sonst wär das ein ewiges Hin und Herüberlege geworden…

  • Wieder was verpasst, was ich gar nicht brauche :grin:

    Ich kenn mich nicht besonders gut aus mit den ganzen Zusätzen, die es für die Blogs gibt.
    Eigentlich gar nicht, wenn ich ehrlich bin.

    Aber das macht mir nix aus, weil mir auch der Austausch am wichtigsten ist.

    Gestern hatte ich eine Diskussion über facebook.
    Weiß Eigentlich jemand, wie sich die finanzieren ? Da ich kein Mitgleid bin, kann ich ja auch nicht schauen, wie so eine facebook Seite z.B. aussieht.

  • Claudia Schramm:

    Ich glaube, facebook finanziert sich über Werbung. Ich nutze Facebook nicht, ich war nur mal kurz aktiv, weil eine Allumni-Gruppe eines Workshops sich über Facebook organisiert hat.

  • Hallo Claudia! Eine gute Entscheidung. Ich halte von dem Dienst auch nur bedingt etwas.

  • Claudia Schramm:

    Danke :-)

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