Ein bunter Kalender

Gestern habe ich mich hingesetzt und in meinem Jahreskalender die anstehenden Termine der nächsten Zeit markiert. Farblich sortiert nach Rubriken: Kinder, Gesundheit, Ehrenamt etc.

In unserer Zeitung gibt es da jedes Jahr im November als Beilage ein A4 großes Teil, das den unschätzbaren Vorteil hat, das die für uns relevanten Schulferien bereits grau hinterlegt sind und nicht mehr mühsam angemalt werden müssen.

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Bei der ganzen Aktion ist mir aufgefallen, dass eine bestimmte Farbe derzeit sehr stark überhand nimmt, was bedeutet, dass ich sehr viel Zeit und Aufwand in dieses Thema gesteckt habe und noch hineinstecke… Das ist ja erst mal weiter nicht schlimm.

Dann habe ich aber in meinem Taschenkalender am 17. Dezember den Termin “Jahresrückblick” entdeckt, den ich mir deutlich vor den diesjährigen Weihnachtsferien eingetragen habe, damit er nicht schon wieder unter den Tisch fällt. Plötzlich brauchte ich noch eine neue Buntstiftfarbe für diesen persönlichen Bereich. Warum gibt es erst diesen einen Termin? Und warum NUR diesen einen Termin?

Ich habe mir jetzt in jedem Quartal noch persönliche Termine nachgetragen, für einen Rückblick, für ein Überdenken meiner Richtung und zum Nachdenken über Ziele und Wünsche – denn ohne diese Zeit habe ich nur die Möglichkeit, auf den Alltag zu re-agieren.

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Ich merke, dass mir viele gute Vorsätze aus der Kur schon wieder abhanden gekommen sind und letzte Woche habe ich einfach ein paar externe Dinge zu viel gehabt. Zahnarzt, Kieferchirurgie, Nachkontrolle, Fäden ziehen… ja, klar muss das sein, doch wenn ich dabei jedesmal einen ganzen Vormittag drangeben muss, für die Fahrt nach Bayreuth und zurück, dann passiert eben sonst nicht viel in so einer Woche…

Eigentlich alles banale Erkenntnisse. Mir hat es sehr geholfen, die Termine mal nach Bereichen farbig aufzuschlüsseln, das entlarvt ein eventuelles “Übergewicht” sehr leicht.

4 Kommentare zu „Ein bunter Kalender“

  • Uta:

    Farbe(n) im Leben finde ich immer gut. Auch im Kalender. Schöne Idee! Das werde ich wohl übernehmen.

    LG Uta

  • Claudia Schramm:

    Hallo Uta!

    Ich freue mich, dass Dir die Idee gefällt! Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass ich die Tageszeilen in Drittel eingeteilt habe – für vormittag, nachmittag und abend. Das macht es gerade bei den ehrenamtlichen Sachen leichter, die Menge der Zeit realistisch einzuschätzen.
    Grüßle!
    Claudia

  • Ich hab da meinen Tischkalender (der zwar immer im Wohnzimmer auf dem Tisch liegt, aber wenn ich ihn brauche ist er im Urlaub). Da habe ich pro Tag eine Spalte mit den Uhrzeiten. Den Kalender aus der Zeitung nützen wir für die Haustourperioden und wann welcher Müll abgeholt wird. Der hängt im Treppenhaus. Da ist auch farblich alles unterschiedlich markiert.
    Für uns selbst haben wir – wie gesagt – den Tischkalender. Und der ist jeden Tag voll… die Ergo-Termine, die Logo-Termine, Reiten, Chor, Kommunionsunterricht… etc.
    Und jetzt haben wir ab nächste Woche Mittwoch noch einen neuen Termin: 15.30 Uhr Logo für die Tochter (da könnte sie ja dann danach direkt über die Straße.. das ist das schöne, hier hinterm Mond… grins).
    LG claud

  • Claudia Schramm:

    @claud: Na, das geht doch klar… ist ja alles so nah zusammen, hier auf der Mondbasis *glucks*

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Mir fällt es unheimlich schwer, ein Buch wegzuwefen. Altpapier ist einfach viel zu grausam für die papiernen Freunde.

Die sonstigen Möglichkeiten mit Versteigern oder auf Online-Marktplätzen anbieten... das finde ich alles so aufwendig.

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