Archiv für März 2010
Freitagsfüller #4
Beinahe dachten wir schon, es gibt heute keinen Freitagsfüller – aber zum Glück, hier ist er!
Den Originalartikel zum heutigen Freitagsfüller gibt es bei Scrap-Impulse.
Hier ist mein heutiger ausgefüllter Lückentext:
1. Anonyme Alkoholiker? Die haben ein 12-Schritte-Programm. Ob man sich da auch für andere Dinge, bei denen man vorwärts kommen will, etwas abschauen kann?
2. Mein Mann ist ein Schatz.
3. Immer dieses Elend mit der Technik. Typepad, Windows, Wordpress, verschwundene Artikel…. und warum verflixt ist mein Firefox heute so langsam???
4. Sonne und draußen sitzen, darauf freue ich mich jetzt im Frühling besonders.
5. Wer braucht Therapie, wenn man ein Tagebuch hat und Morgenseiten schreiben kann?
6. Ein Buch für mich MUSS ins Osterkörbchen !
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf “Hände weg von Missisippi”, morgen habe ich die Hauptprobe für unser Konzert geplant und Sonntag möchte ich das Konzert gut über die Bühne bringen!
Freitagsfüller #3
Den Originalartikel zum heutigen Freitagsfüller gibt es bei Scrap-Impulse.
Hier ist mein heutiger ausgefüllter Lückentext:
1. Eine Tasse Tee gibts manchmal am Morgen statt Kaffee. Ich mag Gewürztees und Fencheltee.
2. Mein Journal und eine dampfende Tasse Kaffee, morgens am Esstisch, das gibt mir ein besonderes Gefühl von zuhause.
3. Alles hat eine Schönheit, die immer im Auge des Betrachters liegt.
4. Kann künstliches Aroma im Joghurt je der den Geschmack von echten, reifen, sonnengewachsenen Erdbeeren ersetzen?
5. Kunst bedeutet für mich, einen Weg zu finden, innere Welten sichtbar zu machen. Einen weiteren Ausdruck zu finden. Kunst ist schreiben, zeichnen, singen, tanzen, malen, schnitzen, kochen, gestalten, erschaffen, leben, …
6. Nie, nie, nie etwas kaufen und erst später bezahlen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf endlich die seit Wochen geplante selbstgemachte Pizza, morgen habe ich Kinonachmittag geplant und Sonntag möchte ich den Besuch von meinen Eltern geniessen!
Freitagsfüller #2
Den Originalartikel zum heutigen Freitagsfüller gibt es bei Scrap-Impulse.
Hier ist mein heutiger ausgefüllter Lückentext:
1. Komm mit mir unter eine Decke, so hieß doch das Lied damals, oder? .
2. Das Wetter lässt sich aber ganz schön Zeit mit der Lieferung des Frühlings, in diesem Jahr.
3. Glück ist, wenn meine Kinder mit mir schmusen .
4. Manchmal bin ich planlos und verwirrt.
5. Ich warte auf die Lieferung meines neuen Druckkopfes heute .
6. Ferrero Rocher kann ich sehr schwer wiederstehen .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Chorwochenende , morgen habe ich Singen beim Chorwochenende und handgemachte Pizza geplant und Sonntag möchte ich nachmittags beim Chorwochenende singen (Also irgendwie klingt das ziemlich eintönig. Aber es nennt sich ja acu Chor-WOCHENENDE… hoffentlich macht es wenigstens Spass…) !
Kein Passwort mehr
Ich habe vor ein paar Tagen einen Artikel über ein Selbstportrait passwortgeschützt veröffentlicht. Was für ein Widerspruch: An der Öffentlichkeit und für keinen zugänglich.
Heute habe ich das Passwort aus diesem Artikel herausgenommen, er ist jetzt öffentlich und für alle sichtbar. Der Witz ist, es ist ja nicht wirklich was Supergeheimes drin, nur dieses Bild:
Warum sollte ich das weiterhin verstecken? Ich habe volles Verständnis, wenn jemand in seinem privaten Blog Familienbilder veröffentlicht und diese Artikel dann schützt, damit die Fotos nur den Stammlesern zugänglich sind und nicht weltweit umherschwirren. Doch mein Blog hat eine andere Ausrichtung – und vielleicht war mir das selber nicht so wirklich klar.
Vier Tage hat das alles im Unterbewußtsein rumort, bis ich heute nacht aufgewacht bin und gemerkt habe, dass das nicht zusammenpasst: Hier einen solchen Blog betreiben und sich dann verstecken wollen.
Ich bin heute an einem Wendepunkt angekommen.
Ich bekenne, dass ich immer wieder Angst habe, mich öffentlich zu zeigen. Ich habe Angst, verletzlich zu sein und ich fühle die Lähmung, die aus dieser Angst entsteht.
Heute ist mir das bewußt geworden. Ich habe diese Angst schon lange und vielleicht habe ich auch in der Vergangenheit hier nicht so geschrieben, wie ich hätte schreiben können. Vielleicht muss ich auch hier mit diesem Blog einiges ändern… ich weiß es noch nicht genau… ich bin noch auf dem Weg zu mehr Klarheit… noch nicht ganz angekommen.
Aber eines ist gewiss: Es gibt letztlich nur einen Weg, der zu einem wahrhaftigen oder authentischen Leben führt: Das Risiko wagen.
Springen.
Was könnte das Gefühl besser vor Augen führen als dieses wunderbare Video mit dem Titel “Dare.” ?
Die Musik ist der erste Satz aus Vivaldis “Sommer” (Die vier Jahreszeiten), hier im Video mit Herbert von Karajan und Anne-Sophie Mutter.
Vielleicht ergeht es Euch ja wie mir – ich hocke davor, schaue es wieder und wieder an und kämpfe jedesmal mit den Tränen. Das geht so ins Mark. Immer noch, auch wenn das Video schon seit Monaten oder gar Jahren öffentlich ist und es wahrscheinlich eh´schon jeder kennt… Das Gefühl bleibt.
Die Angst ist der Wolf. Eine Illusion. Dare.
Ein bunter Kalender
Gestern habe ich mich hingesetzt und in meinem Jahreskalender die anstehenden Termine der nächsten Zeit markiert. Farblich sortiert nach Rubriken: Kinder, Gesundheit, Ehrenamt etc.
In unserer Zeitung gibt es da jedes Jahr im November als Beilage ein A4 großes Teil, das den unschätzbaren Vorteil hat, das die für uns relevanten Schulferien bereits grau hinterlegt sind und nicht mehr mühsam angemalt werden müssen.
Bei der ganzen Aktion ist mir aufgefallen, dass eine bestimmte Farbe derzeit sehr stark überhand nimmt, was bedeutet, dass ich sehr viel Zeit und Aufwand in dieses Thema gesteckt habe und noch hineinstecke… Das ist ja erst mal weiter nicht schlimm.
Dann habe ich aber in meinem Taschenkalender am 17. Dezember den Termin “Jahresrückblick” entdeckt, den ich mir deutlich vor den diesjährigen Weihnachtsferien eingetragen habe, damit er nicht schon wieder unter den Tisch fällt. Plötzlich brauchte ich noch eine neue Buntstiftfarbe für diesen persönlichen Bereich. Warum gibt es erst diesen einen Termin? Und warum NUR diesen einen Termin?
Ich habe mir jetzt in jedem Quartal noch persönliche Termine nachgetragen, für einen Rückblick, für ein Überdenken meiner Richtung und zum Nachdenken über Ziele und Wünsche – denn ohne diese Zeit habe ich nur die Möglichkeit, auf den Alltag zu re-agieren.
Ich merke, dass mir viele gute Vorsätze aus der Kur schon wieder abhanden gekommen sind und letzte Woche habe ich einfach ein paar externe Dinge zu viel gehabt. Zahnarzt, Kieferchirurgie, Nachkontrolle, Fäden ziehen… ja, klar muss das sein, doch wenn ich dabei jedesmal einen ganzen Vormittag drangeben muss, für die Fahrt nach Bayreuth und zurück, dann passiert eben sonst nicht viel in so einer Woche…
Eigentlich alles banale Erkenntnisse. Mir hat es sehr geholfen, die Termine mal nach Bereichen farbig aufzuschlüsseln, das entlarvt ein eventuelles “Übergewicht” sehr leicht.




