Making of… (10)
Die Rückwärtsplanung.
Anfang Oktober hat sich so ein Grummeln im Bauch zu einem unguten Gefühl verdichtet. Als ich den denkbar einfachsten aller Schritte der Projektplanung durchführte, war mir auch klar, warum sich dieses Grummeln so bemerkbar machte. Wir hatten den 5. Oktober. Ich erinnere mich vor allem deswegen so genau, weil ich hin und wieder einen Datumsstempel in meinem Notizbuch verwende.
Ich habe also großzügig die einzelnen Arbeitsschritte kalkuliert, jeweils mit ein paar Tagen Puffer… Schließlich weiß man ja nie, wie lange die Post braucht, ob in der Druckerei Wartezeiten sind oder beim Zuschnitt noch etwas schiefgeht…
… und auch die Digitalisierung der Zeichnungen ist sicher nicht én bloc möglich, sondern nur tröpfchenweise – ich nenn das immer die “freien Viertelstunden”.
Und als ich am damals aktuellen Datum angekommen war, wusste ich, dass es tierisch wenig Zeit war. Noch war kein einziges Bild auch nur annähernd fertig, alles steckte großzügig in den Planungs-Schuhen und ich bekam so ein leises Gefühl der Panik. Herbstferien waren noch zusätzlich einzukalkulieren, und es waren weniger Tage bis zur Digitalisierung als es Türchen am Adventskalender sind… puh, zum Glück hatte ich die Zeiten großzügig angesetzt.
Der Kopf meldete an den Bauch: Nur die Ruhe, das wird schon. Das kriegen wir hin.
Bitte besucht Andrea Juchems Adventskalender bei Bachmichels Haus
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So toll geplant, klasse. Und trotzdem so ein Druck am Ende, ich kann richtig spüren wie du dich gefühlt hast, und wir alle die wir hier lesen wissen ja, dass es ein Happy End gibt. Wir haben sozusagen den Schluss schon “gelesen”
Ja, der Druck war zwischendurch schon beachtlich. Er hat sich jedoch immer in Luft aufgelöst, wenn ich wieder einen Schritt gegangen bin. Auch auf die Gefahr hin, einen “Fehler” zu machen – das war für mich eine wichtige Erkenntnis: Etwas machen, ausprobieren. Tun. Dann war der Druck immer weg und es ging voran. Und glücklicherweise gibt es ja wirklich ein “Happy End” *ggg*