16. Oktober 2008
Ich habe einen alten Traum verwirklicht und eine Auswahl aus meinen heißgeliebten Digitalbildern zu richtigen Postern zusammengestellt. Inspiration war mir ein vor Urzeiten gesehenes Poster “Doors of Ireland” – das fand ich schon immer toll, diese wunderbaren alten Türen, die so richtig typisch für einen Landstrich sind.
Der ein oder andere weiß vielleicht, dass ich “gelernte” Städtebauerin bin und meine Leidenschaft gilt unterwegs immer dem “Genius Loci”, dem Geist des Ortes. Ich möchte immer ganz viel von der Stimmung und dem Charisma eines Ortes in meinen (Urlaubs-) Bildern mitnehmen. Vielleicht ist es mir ja geglückt.
Ich habe zunächst drei Poster gemacht mit folgenden Motiven:
Dies ist die Kirche, in deren Gemeinde ich auch recht aktiv bin. Die Fotos sind über mehrere Jahre entstanden und irgendwie mag ich dieses Bauwerk, wie es sich so im Wechsel der Jahreszeiten zeigt. Naturgemäß sind dies keine Urlaubsbilder, weil ich dort in Pegnitz ja wohne

Das zweite Poster zeigt die Stimmung in der Stadt Krk (zugegeben: ein Bild ist aus Stara Baska, aber immerhin auf der Insel Krk, somit gilt der Titel “Beauty of Krk trotzdem
) Dies ist das Poster, das den berühmten “Doors of Irgendwo” am nächsten kommt. Ich habe auch einen Riesenspaß dabei gehabt, durch die Stadt zu streifen und die interessantesten Türen und sonstigen Baurteile “einzufangen”

Und mein drittes Poster ist aus meinem heißgeliebten Tessin. Ich habe eine erste Bildauswahl mal nur auf den Lago Maggiore beschränkt, ein weiters Poster mit den so typischen Steinhäusern und der etwas rauheren Bergwelt ist noch in Planung…


Für den, der die Bilder als Poster haben möchte, hier der Link zu meinem Postershop “Collagen-Die Schönheit der Orte”: Mein Postershop – hier klicken
Und wenn jemand ein Portrait seines Lieblingsortes haben möchte… ich stehe gerne zur Verfügung und erstelle ein Angebot.
8. Oktober 2008
Die Idee zu diesem Spiel stammt aus dem Buch “Wunscherfüllung – die 22 Methoden”
- es ist Methode 5: “Das Wohlstands-Spiel” – und ich hoffe, dass sich ein paar Mitspieler finden (einfach in den Kommentaren die eigenen Ideen für Ausgaben angeben).
Die Situation: ich habe ein imaginäres Konto, auf das jeden Tag Geld eingeht.
Jeden Tag 1.000 € mehr. Also am ersten Tag sind 1.000 € auf dem virtuellen Konto, am zweiten Tag kommen 2.000 € dazu und am dritten Tag kommen 3.000 € herein. Und so weiter…
Das einzige Material, das man zum “Spielen” braucht, ist ein Kassenbuch, ein Heft oder auch eine Excel-Tabelle.
- Aufgabe des Spiels ist, dieses viele Geld möglichst sinnvoll und realitätsnah auszugeben. Also nicht einfach vier Autos einkaufen (außer, man will spielerisch ein Fuhrunternehmen gründen).
- Sinn des Spiels ist, die Vorstellungskraft zu trainieren; denn bei höheren Beträgen gerät man schnell aus der Puste (ich spiele erst seit 5 Tagen und weiß, wovon ich spreche).
Ein erstaunlicher Effekt ist dabei auch, dass man sich tatsächlich mal ans Google setzen muss und erkunden muß, was denn die eigenen Wünsche so kosten würden…
Plötzlich wird das Ganze nicht mehr so utopisch, eine Badrenovierung ist dann nicht mehr ein Riesenprojekt, verschoben auf den Sankt Nimmerleinstag, sondern eine Sache, bei der man soundsoviele Badmöbel, zwei Waschbecken und ein WC und eine Badgarnitur und neue Handtücher kaufen muss. Macht summasumarum….
Ich will damit sagen, dass solche Pläne und Wünsche ein Stück näher ans Machbare rücken, mag man über “The Secret” und sonstige “Bestellungen beim Universum” denken was man will…
Und wie immer gilt: Der Unterschied liegt im Tun. Ich freue mich über Mitspieler!
7. Oktober 2008
6. Oktober 2008

Ich habe schon im letzten Jahr damit begonnen, über meine
Ausgaben Buch zu führen. Das ist erst mal gar nicht schwer, wenn man sich angewöhnt, wirklich überall einen
Kassenzettel zu verlangen, auch an der Metzgertheke oder beim Bäcker, wo das eher nicht so üblich ist.
Manchmal ist mir dann auch noch eine Ausgabe durch die Lappen gegangen, z.B. der Cappuchino in der Eisdiele. Doch mit ein wenig Disziplin lassen sich die Belege schon schön sammeln… und damit bin ich routinenscheues Wesen an einem Punkt gelandet, wo sich das Ganze dann verstopft hat.
Wenigstens einmal in der Woche sollte man diese ganzen Belege dann nämlich in das Buchführungsprogramm seiner Wahl eintippen (ich verwende WISO “Mein Geld”), sonst geschieht das, was mir gerade passiert: Ein Berg ungebuchter Belege ist in einer Kiste gelandet, ich verbuche gerade Ausgaben von Mitte März und der Berg ist immer noch riesig.
Wenn man solche Altlasten abbauen will, helfen zwei Methoden:
- der Gewaltakt - gefühlte zehn Stunden am Stück (wahrscheinlich sind es effektiv weniger), aber das ist eh´ nicht mein Fall.
- Die Salamitaktik.
Hier ist es erst mal ganz wichtig, dass der Berg nicht wächst. Also habe ich jetzt zwei Routinen eingeführt:
- Erstens wird jeden Abend der Geldbeutel ausgeleert, die kleinen Münzen kommen in die Spardose und die Kassenzettel kommen (nein – nicht auf den Berg!) an die festgelegte Sammel-Stelle, von der aus ich…
- Zweitens – einmal in der Woche (bei mir derzeit am Donnerstag vormittag) alle Ausgaben eintippe.
Zusätzlich werden immer wieder mal ein paar Minuten eingeschoben. Timer auf 8 Minuten – und es sind wieder 10 oder 15 Zettel weniger. Das läppert sich zusammen und ich bin auch irgendwann fertig. (Vieleicht ist es mir dann sogar einen Extra-Artikel wert *grins*)
Erklärtes Ziel dieser doch eher lästigen Aktion ist, genau zu wissen, wohin mein Geld verschwindet. Zusammen mit dem einmal im Monat durchgeführten Kontocheck ergibt sich dann ein genaues Abbild meiner finanziellen Situation (und die ergibt sich halt erst, wenn auch in der untersten Zeile der Excel-Tabelle die Zahlen im Haushalts-Kassenbuch stimmen…*grmpf*).
Die Kontrolle über meine Finanzen zu haben und den Entwicklungstrend über die Monate zu sehen ist mir mittlerweile enorm wichtig geworden. Ich merke einfach überhaupt (und in Zukunft auch schneller), dass sich Löcher auftun und wo sie sich auftun und – am Wichtigsten: WIE ich gegensteuern kann.
Meine erste Maßnahme ist, die Ausgaben für Bücher für das verbleibende Restjahr zurückzufahren… auf Null… *ups* – und die Wünsche erst mal auf meinem
Wunschzettel zu parken