Archiv für März 2008
Das Mini-Trampolin
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Allerorten liest man ja, dass es mehr Bewegung bräuchte, damit man gesund bleibt. Ich habe auch schon von dem Konzept berichtet, jeden Tag 15 Minuten um den Block zu laufen, doch da ist der innere Schweinehund immer noch riesengroß (momentan schaue ich gerade auf ein ungemütliches Regenwetter).
- Was also tun, um endlich mehr Bewegung in meinen Alltag und in mein Leben zu integrieren?
„Es ist besser sich falsch zu ernähren als sich zu wenig zu bewegen”. Die Ernährung liefere zwar die Chemie für den Stoffwechsel, aber ohne Bewegung gebe es keinen Stoffwechsel. „Da nützt dann auch die beste Ernährung nichts.”
- Das Belliswing macht einfach nur gute Laune, lockert Verspannungen und macht wach.
Das vierfache Ackerfeld
In meiner Reihe “Artikel für den Kirchenboten” erscheint im April eine Andacht zum Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld. (Markus 4, 3-8)
Ein Landwirt sät – vielleicht Getreide. Im Gleichnis wird erzählt, wie ein Teil auf den Weg fällt und verdorrt, ein Teil unter das Unkraut und ein Teil wird von den Vögeln gefressen. Nur ein Teil der Saat geht auf und bringt dann “hundertfach” Frucht.
Zwei Aspekte fallen mir dabei auf: Es gibt zum ersten eine fruchtbare Erde und diese Erde weist keinen Samen ab. Hätte der Bauer aus irgendeinem unerfindlichen Grund Disteln säen wollen, so wären auch diese in der fruchtbaren Erde gewachsen. Der Segen Gottes – die fruchtbare Grundlage – ist immer da, wir können selbst entscheiden, welche Saat, welches Talent oder welche Begabung, welches Verhalten und welche Tat wir ausbringen wollen.
Wir können uns für Freundlichkeit entscheiden – genauso aber auch für ein unfreundliches Wort gegenüber unserem Nächsten. Wir wählen selbst das Saatgut: Weizen oder Disteln?
Welches Saatgut würde uns denn hundertfach Ertrag bringen, wenn wir es denn aussäen würden?
Und das ist der zweite Aspekt: Wir müssen säen, wenn wir ernten wollen. Und ein paar Tage nach der Saat gibt es höchstens feuchte Keimlinge – es gehört auch die Pflege dazu, das Wässern, das Jäten, das Schützen der jungen Pflanzen und die Geduld.
Im übertragenen Sinne kann das auch bedeuten: wenn ich mich entscheide, eine Begabung auszusäen, ein Talent endlich anzuwenden, eine Idee endlich zu verwirklichen, dann muss ich das Risiko eingehen, dass meine Saat vielleicht auf harten Boden fällt, vielleicht von den Vögeln gefressen oder vom Unkraut erstickt wird. Ich muss dennoch handeln und säen. Der Teil der Saat, der auf fruchtbaren Boden fällt, wird jedoch aufgehen, weil Gott eine immer fruchtbare Basis bereithält.
Säen Sie! – und behalten Sie ihr Saatgut nicht in den Vorratskammern Ihrer Gedanken. Handeln Sie und riskieren Sie, dass ein Teil der Saat scheitern wird. Pflegen Sie die aufkeimende Saat und Gott wird seinen Segen dazu geben.
Es ist OK, ein Scanner zu sein

Ich gehöre zu den Leuten, die schon sehr lange nach ihrer “Berufung” suchen und sie nicht finden können. Auf dieser Suche habe ich bereits die anderen Bücher von Barbara Sher gelesen – jedes für sich eine Inspirationsquelle. In ihnen bin ich auch schon dem “Konzept Scanner” begegnet – Dieses Buch jedoch ist einfach nochmal eine Stufe besser. In diesem Buch finden Sie die passenden Antworten, wenn Sie sich solche Fragen stellen, wie z.B.:
- Warum kann ich mich nicht für “die eine Sache” entscheiden?
- Was ist meine Berufung?
- Werde ich meine “Mission” auf Erden je erfüllen können?
- Werde ich meine Talente, meine Begabung je nutzen können?
- Warum finde ich keine Leidenschaft/ keinen Beruf, der mich total ausfüllt?
- Bin ich entscheidungsschwach/ undiszipliniert/ ein Versager? Bin ich dumm?
- Warum kann ich nichts zu Ende bringen?
- Habe ich eine Aufmerksamkeitsstörung?
Die Antwort lautet: Sie sind (möglicherweise) ein “Scanner” und es ist alles in Ordnung mit Ihnen. “Scanner” sind kluge, multitalentierte Menschen, die lediglich an einer sehr komplexen Verstrickung aus Desorganisation und Fehlbewertung durch die Umgebung leiden.
Ich kann Ihnen sagen, dass es DEN entscheidenden Unterschied macht, diese Verstrickung zu erkennen und dazu auch noch ein ganzes Paket von wirklich umsetzbaren Lösungsstrategien zu bekommen.
Der Knoten im Kopf und im Gefühl (und damit im Selbstwert) löst sich und gleichzeitig gibt es jede Menge von praktischen Übungen, die wirklich Spaß machen und dazu auch noch geeignet sind, ein neues Selbstbild von sich zu entwerfen (und aus dem Schlamassel herauszukommen).
Schon in der typischen Alltagssituation einer Scannerin im Kapitel Eins hätte man einfach nur meinen Namen einsetzen müssen… Ich habe dieses Gefühl, dass Barbara Sher mich ganz genau kennt und ich kann mir eigentlich nicht erklären, wann sie mich besucht hat und meine Situation, meine Wohnung, meine Pläne, meine Projekte und meine verzweifelten Versuche, mich zu organisieren bobachtet hat.
Es ist mir ein Rätsel, wie eine Buchautorin mein Leben so in allen Details kennen kann…
Doch darin liegt die Chance! Ich bin nicht allein und Sie sind nicht alleine und es gibt sogar eine Strategie, endlich aus dem ganzen Chaos herauszukommen!
Im ersten Teil des Buches erfahren Sie alles über “den Scanner”:
- Wer ein Scanner ist und wer nicht.
- das Dilemma, von der Gesellschaft verkannt zu werden…
- die ganz besonderen Begabungen von “Scannern”…
- das System von Aktivitätsspanne und Belohnung…
- die Ängste und die Panik und die daraus resultierenden Hindernisse von “Scannern”…
- die Furcht vor Verbindlichkeit, die Furcht sich festzulegen…
- warum Sie möglicherweise nichts anfangen können oder…
- warum Sie möglicherweise nichts zu Ende bringen können.
und vor allem: was Sie konkret unternehmen können, um diese Situation zu ändern.
Hier eine Auswahl an genialen Strategien:
Ein Projektbuch – einen Werkstattplan – eine Aktivitätenliste – ein ganz besonderer Kalender – der Mini-Nervenzusammenbruch – die Große Liste – das Scanner-Finish, und noch vieles mehr! Ich habe noch nie an den Übungen in einem Ratgeber-Buch soviel Vergnügen gehabt.
Damit nicht genug, im zweiten Teil findet sich eine sehr detaillierte Beschreibung von verschiedenen Scanner-Typen. Für jeden Typ gibt es besonders gut geeignete Werkzeuge und Techniken, einen Entwurf für ein geeignetes Lebens-Design-Modell und eine Liste mit besonders geeigneten Berufen.
Sind Sie vielleicht ein zyklischer Scanner? Ein Tellerjongleur? Ein Sequenz-Scanner? Ein Serienspezialist, ein Wanderer oder ein Universalist? Oder (sehr wahrscheinlich) eine Mischung aus mehreren Typen? Sie werden auf jeden Fall unglaublich gute Ideen für Ihren Lebensentwurf finden.
Barbara Shers Leistung liegt hier insbesondere darin, dass sie es schafft, diesem noch so unbekannten psychologischen Phänomen eine Struktur und eine Definition zu geben.
Damit wird es möglich, unmittelbar die ganze Energie, die bisher für Selbstzweifel, für die Abwehr von ablehnender Kritik und für die verzweifelten Organisationsversuche draufgegangen sind, in eine neue, produktive Richtung zu lenken.
Ihre Leistung liegt überdies darin, die Scanner auch noch nach den jeweiligen Stärken und Schwachpunkten zu “typisieren”. So gelingt es ihr, für alle Facetten eines Scanner-Lebens einen Plan für einen neuen Lebens-Rhythmus mit jeweils geeigneten Lebensdesign-Modellen, “Spezialausrüstung” und Berufsvorschlägen zu entwerfen.
Sie hat ein wirklich umfassendes Handbuch zur Lebensgestaltung erschaffen.
Ein Glückstag, der mich an dieses Buch geführt hat. Ich bedauere nur, dass es nicht möglich ist, zehn Sterne zu vergeben.
Meine Erfahrung mit … Metabolic Balance
Ich habe davon über einen Bekannten erfahren. Drei Wochen relativ strenges Ernährungskonzept, danach ist der Stoffwechsel “umgestellt” und man fühlt sich super. Das sollte zu schaffen sein, dachte ich.
Das Konzept klingt auch wirklich gut:
- Beispielsweise gehört eine 5-stündige Esspause zwischen den Mahlzeiten unbedingt dazu, was an sich logisch ist, den das viele Klein-Klein so zwischendurch hält den Blutzucker-Spiegel relativ konstant hält und das ist nicht so doll, wenn das auch noch auf hohem Niveau passiert.
- Das Konzept von Metabolic Balance besagt auch: Nur eine Eiweiß-Art zu jeweils einer Mahlzeit und man beginnt IMMER mit einem Bissen von diesem Eiweiß, also beispielsweise ein Löffel Hüttenkäse, wenn es zum Frühstück ein Brot mit Hüttenkäse und Obst sein soll.
Das sind nur zwei von mehreren Geboten, die unbedingt zu befolgen sind, will man Erfolg haben.
Mein Fazit: Ich will NIE wieder so streng gegen meinen Körper kämpfen und mich so strengen Regeln und Geboten und Verboten unterwerfen.
Diätversuche – ausprobiert

Ich bin ja ein bisschen pummelig und habe daher immer wieder mal einen Versuch gestartet, Gewicht zu reduzieren. Das war bisher leider nicht von Erfolg gekrönt, daher stagniert mein Geicht nach wie vor auf hohem Niveau. Leider weiß ich auch noch nicht so genau, warum und woran ich im Einzelnen gescheitert bin, ich möchte aber gerne von meinen Erfahrungen mit folgenden Diät-Konzepten berichten:
- Metabolic Balance
- Weight Watchers
- Fünf-Elemente-Ernährung
- vegane Ernährung (ohne tierisches Eiweiß)
