18. August 2007

Urlaub

In den nächsten beiden Wochen wird sich hier nicht viel tun…

Ihnen allen einen schönen restlichen August!

Claudia

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17. August 2007

DECT und der Elektrosmog

Ich habe mir ein ganz klassisches, einfaches Telefon gekauft, das nur über ein Kabel mit dem Telefonnetz verbunden wird. Das ist schon mal ungewohnt: Kein zusätzliches Netzgerät, keine Basisstation, auch der Hörer hängt wie in alten Zeiten mit einem Kabel am Gerät. Zurück in die “Steinzeit” der Telefonie?

Der Hauptgrund für diese Aktion ist die Reduzierung der Belastung durch Elektrosmog. Das ist ein weites Feld und ich habe mir den winzigen Bereich “DECT-gepulste Strahlung” herausgesucht.

Mobile Telefone sind sehr bequem, doch die Übertragung per Funk an die Basisstationen ist leider nicht auf die Zeit des Gesprächs beschränkt, sondern findet dauernd statt.

Um nun wenigstens diese Belastung zu vermindern, habe ich wieder auf ein ganz einfaches, schnurgebundenes Telefon umgestellt und das andere (mobile) Telefon in unserem Haushalt wird mit seiner Basisstation an die Steckdosenleiste angestöpselt, die abends meine komplette Büroelektronik per Schalter vom Stromnetz trennt.
Also habe ich zumindest für die Nacht nun keine funkende Basisstation mehr.

Dieser erste Minischritt kann natürlich dann noch ergänzt und verfeinert werden. Es soll mobile Telefone geben, die nicht nach dem DECT-Standard arbeiten. Da hat mir für den Moment noch die Recherche-Zeit gefehlt. Und ich bin auch gespannt, wie oft es mir noch passieren wird, dass ich mit meinem neuen Schnur-Telefon wieder irgendwohin laufen möchte und es dann herunterfällt. Da werde ich mir wohl noch einen bequemen Telefonsessel besorgen und mir eine große Portion “Multi-Tasking” beim Telefonieren abgewöhnen müssen. :-)

9. August 2007

Wenn Du das Leben begreifen willst, glaube nicht, was man sagt und was man schreibt, sondern beobachte selbst und denke nach.

Anton Tschechow

5. August 2007

Routinen

MetallIn meinem Artikel zum Thema “Ferien” habe ich über die Bedeutung von festen Regeln und einer festen Struktur nachsinniert. Diese werden nach dem Verständnis der Fünf Elemente der Wandlungsphase Metall zugeordnet..Wer kennt nicht diese Tage, an denen “alles aus den Fugen gerät”?

Die Sprache ist verräterisch: “aus den Fugen” meint, dass sonst fest zusammen Gefügtes nicht mehr zusammenhält. Die Fugen klaffen auseinander und die Struktur zerfällt.

  • Wie kann ich dieses so notwendige “Metall”-Element nun auch wieder in den Tagesablauf hineinbringen?

Die schlichte Antwort lautet: Routinen.

Flylady hat es vorgemacht und ich habe an jedem einzelnen Tag, an dem ich meine “Morgenroutine” durchgezogen habe und mir nichts in die Quere gekommen ist, gemerkt, um wieviel besser der Tag läuft. Es ist einfach von Anfang an Struktur und ein fester Rahmen in allen Dingen.

Interessant finde ich auch aus Feng-Shui-Sicht den Zusammenhang mit den sogenannten “Perioden”.

Die schlauen Chinesen haben ihre Zeitrechnug in Zyklen und Perioden und und Ären strukturiert. Im Jahr 2004 fand nun der Wechsel von der Periode 7 in die Periode 8 statt. Der 7 ist das Metall-Element zugeordnet und die 8 ist Erde.

Was also in den 20 Jahren (so lange dauert eine Periode) vor 2004 schon einmal einfach von Natur aus da war, nämlich das Metall der Periode 7, muss in diesen Jahren erst einmal wieder neu beachtet werden.

Vielleicht legen Sie auch einmal Ihren Fokus auf das Metall-Element in Ihrem Leben: Schauen Sie doch mal, wie Ihr Tag, Ihre Woche, Ihr Jahr, Ihr Leben strukturiert (Metall) ist. Dann bekommen Sie vielleicht wieder mehr Luft zum Atmen (die Lunge wird ebenfalls dem Metall zugeordnet).

3. August 2007

Endlich Ferien!

Heute hat es auch mich (nicht ganz unerwartet) erwischt und ich weiß noch nicht so recht, ob ich lachen oder mich gruseln soll: der Kindergarten hat seine Tore für die nächsten 3 Wochen geschlossen…

In unserer Tageszeitung war passenderweise auch ein geeigneter Cartoon zum Thema:

Ferien

Ich kenne einige Mütter, für die die Ferienzeit eine Zeit ohne Kinderbetreuung ist – und damit eine einzige Katastrophe darstellt – und ich kenne einige wenige Leute, die sich zusammen mit ihren Kindern auf die gemeinsame freie Zeit freuen.

Warum können “Ferien” für die überlasteten Eltern eine Katastrophe werden?

Ich komme immer wieder auf die gleiche Sache zurück. Wenn die eigene klare Vorstellung fehlt, was ich denn in dieser Zeit mit den Kindern anfangen soll, dann werde ich von außen diktiert bekommen, wie die Ferienzeit abläuft.

Also lohnt es sich, eigene Wünsche und Bedürfnisse zu entdecken und klarzustellen. Das braucht natürlich auch Übung. Schließlich ist auch hier kein Meister vom Himmel gefallen.

Meine beiden Kids haben heute vormittag auch versucht, die Wohnung auf den Kopf zu stellen. Ist ihnen auch ein bisschen gelungen *schmunzel*. Sie haben ganz knallhart getestet, wie weit sie in der “ungewohnten Freiheit” zu Hause gehen können.
Ich habe jedoch in einigen unverrückbaren Regeln ganz streng auf die Einhaltung bestanden und je fester der Rahmen und je klarer die Struktur, desto klarer und enger auch der Handlungsspielraum, in dem sich das Chaos dann eben nur abspielen kann.

Ein weiterer Punkt ist die eigene Sichtweise, bzw. die Erwartung. Meine Einstellung bestimmt, wie ich die durchaus schwierige Situation handhabe:

Ich kann mich entweder vor der langen Zeit fürchten, in der ich nicht so einfach die Dinge so erledigen kann, wie sonst;
oder
ich kann es als eine Herausforderung betrachten, die kreative Lösungen erfordert und auch eine konsequente Abgrenzung. Alles eine Frage des Blickwinkels.

Ferien können eine Krise sein, aber jede Krise beinhaltet eine Chance, hier die Chance einer gemeinsam verbrachten schönen Zeit – eine neue Familien-Gemeinschaft.

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Duden 07. Das HerkunftswörterbuchDas bringt mich zum Schluss noch zu meinem Lieblings-Duden: “Das Herkunftswörterbuch”.

“Ferien” ist ein lateinisches Fremdwort, das ursprünglich geschäftsfreie Tage und Ruhetage im Bereich der Rechtsprechung bezeichnete: An diesen “Urlaubstagen” wurden keine Gerichtssitzungen abgehalten.

In der Sprachwurzel stammt Ferien von lat. feriae. Hieraus hat sich auch unser Wort “Feier” entwickelt. Bei den Römern waren die “feriae” die für religiöse Kulthandlungen vorgesehenen Festtage. Feiertage, festlich, feierlich.

Feierabend gehört ebenfalls in diese Wortfamilie. Die Ursprungsbedeutung “Vorabend vor dem Fest” wurde später umgedeutet in “Ruhezeit nach dem Arbeitstag” und genau diese Ruhezeit nach der Lernarbeit in Schule und Kindergarten ist das, was die Kinder auch brauchen. Die Ferien bringen auch ein großes Stück Struktur in den Jahreslauf - wer von uns “Erwachsenen” erinnert sich nicht daran, die Tage bis zu den nächsten Ferien gezählt zu haben?

Jetzt, wo ich auf der anderen Seite stehe (und nicht mehr die Tage zähle) und nur erkenne, wie sehr die Kinder die Ruhepause im Jahr brauchen, kann ich nur dastehen und zusehen, dass der Rahmen des Zusammenlebens, die Regeln und die Struktur weiterhin erhalten bleiben. Das ist mein Plan für die Ferien.

Und ich werde die gemeinsame Zeit genießen.

Ihnen allen auch “schöne Ferien”!

P.S: Aus der Sicht der Fünf Elemente werden die “Struktur” und die Regelnder Wandlungsphase “Metall” zugeordnet und Metall kann aufs Beste die überschiessende “Holz“-Energie der Kinder kontrollieren. Feng Shui in den Ferien ;-)

2. August 2007

Die eigene Welt verändern

Mich selbst kennen lernen – das ist die Voraussetzung dafür, dass ich mir selbst helfen kann. Es bedeutet, den Heiler in mir selbst zu entdecken.

Birgitta Meinhardt

(aus dem Buch “Jin Shin Jyutsu für die Seele”)

Jin Shin Jyutsu für die Seele

Es dreht sich wieder einmal alles um die eigene Klarheit.

Wer weiß, was er will, wird bei sich selbst eine große Weisheit entdecken.

Das ist in gesundheitlichen Fragen so, bei allen Themen der Kindererziehung oder in der Perspektive “Lebensweg/Karriere”. Wenn ich selbst klar weiß, was ich will, bin ich in der Lage, meinem Kind Grenzen zu setzen. Oder meine Arbeit nach Prioritäten zu sortieren. Egal, auf welchen Lebensbereich ich schaue, ich stoße immer wieder auf den (oft fehlenden) Kontakt zu meinem Selbst.

Dort finde ich auch alle anderen Begriffe: Selbstbewußtsein, Selbstwert(gefühl), Selbsterkenntnis, Selbstvertrauen und Selbstheilungskräfte…

  • Wer die (eigene) Welt verändern will muss bei dem Selbst anfangen, denn dort liegt die Landkarte, die Marschroute. Und die unbequemste aller Fragen lautet: “was will ich wirklich?”

Das Buch, aus dem ich das Zitat entnommen habe, ist ein schöner Leitfaden durch die Welt der Emotionen. Jin Shin Jyutsu ist eine japanische Heilkunst, die dem Shiatsu eigentlich nicht unähnlich ist, insofern sie sich ebenfalls der Meridiane und Körperströme bedient.Anders als im Shiatsu ist hier jedoch eine Selbstanwendung sehr leicht möglich, denn es werden die Körperströme durch einfaches Auflegen der Hände auf bestimte Schlüsselpositionen entlang der Meridiane harmonisiert.

Heilende Berührung. Körper, Seele und Geist mit Jin Shin Jyutsu behandeln.Das erleichtert eine Selbsthilfe sehr – man ist von keinem Therapeuten und von Terminen abhängig, die Termine sind lediglich mit einem selbst zu vereinbaren ;-)

Ein weiteres empfehlenswertes Buch zum Thema Jin Shin Jyutsu ist (für die körperlichen “Projekte”): “Heilende Berührung” von Alice Burmeister und Tom Monte. Beide Bücher zusammen ergänzen sich hervorragend, das eine hat die körperliche Ebene zum Thema, das andere die emotional-seelische Ebene.

1. August 2007

Die große Frage ist nicht, wie ich bekomme, was ich will, sondern zu wissen, was ich wirklich will. Der Weg dorthin ist dann im Vergleich dazu ein Klacks.

Michael H. Buchholz