Morgenseiten und GTD

Derzeit schreibe ich jeden Morgen für 15 Minuten die sogenannten “Morgenseiten”. Die Idee ist ja schon bekannt, die stammt aus dem Buch “Der Weg des Künstlers”. Weil es dort relativ starre Regeln gibt, ist es wieder in der Versenkung verschwunden und erst durch das Buch “Geniale Momente” habe ich selbst die Freiheit wiedergefunden, jeden Morgen für “nur 15 Minuten” zu schreiben.

21mf5hx1mvl_aa_sl160_.jpg Der Weg des Künstlers. Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität

Das Schreiben selbst ist eine gute Inspirationsquelle und auch viele unausgegorene Themen kann man dadurch gut “verdauen”.

Nur, was mache ich mit den Perlen der Erkenntnis?

Es ergeben sich ja beim Schreiben immer wieder tolle Ideen oder wertvolle Erkenntnisse, sie ja auch für eine gewisse Lebens-Strategie nützlich sind (oder auch für eine Berufs-Strategie).

Bewährt hat sich bei mir im Moment folgendes Prozedere:

  • 15 Minuten Schreiben
  • Den Text nochmal durchlesen -
    und die drei oder vier wichtigsten To Dos oder Erkenntnisse sofort als Stichpunktliste oder in knappen Sätzen hintendran hängen. So besteht die Chance, die Perlen der Erkenntnis auch später wiederzufinden – sie sind dann optisch schon mal als Zusammenfassung zu erkennen.

Weil sich aber im chronologischen Verlauf des täglichen Schreibens die Notizbücher oder College-Blocks schnell füllen, verschwinden viele Ideen einfach in den Untiefen der beschrifteten Seiten. Was also tun?

Ich schreibe mir also diese Stichworte/Sätze noch in mein Evernote, dort gibt es eine Rubrik “Ergebnisse von Genialen Momenten” und diese einzelnen Notizen kann ich dann den weiteren Rubriken aus GTD zuordnen, so kommen die guten Ideen, für die eine schnelle Umsetzung wünschenswert ist, automatisch schon mal auf die “Schritte-Listen”.

Je nach “Fachbereich” kann so eine einzelne Notiz auch noch mit einem weiteren Etikett versehen werden, z.B flylady, simplify, Business-Strategie, Marketing-Idee, Web-Recherche, und, und, und,…

Das erhöht die Chance, die Idee a) wiederzufinden und b) auch zu verwirklichen.

Vielleicht ist das eine Anregung, um die “Morgenseiten” erst mal überhaupt auszuprobieren oder wieder aufzunehmen und die dann entstehenden verwertbaren Ideen auch gleich in ein GTD-System einzupflegen.

  • Erkenntnis des Tages: Ich finde, die Verbindung der beiden Ideen Morgenseiten und GTD macht sehr viel Sinn. Könnte zu Synergie-Effekten führen :-)

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