Chrysanthemen gegen Zecken
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Zecken entfernen
Mein Sohn hat sich gestern zwei Zecken im Garten eingefangen und das wühlt die alte Diskussion um die FSME-Impfung wieder auf.
Momentan möchte ich vor allem einmal festhalten, was man auf jeden Fall tun sollte, unabhängig davon, wie die persönliche Entscheidung zur FSME-Impfung ausfällt.
Kein Zweifel: Die Zecke muss so schnell wie möglich entfernt werden. In der Apotheke gibt es neuerdings eine superpraktische Zeckenkarte, die im Scheck-Karten-Format immer im Geldbeutel dabei sein kann. Kostenpunkt: 2,10 € (hier auf dem platten Land – Preisvergleich bei Medipreis: hier)
Die Zeckenkarte hat den Vorteil, dass mittels der kleinen Kerben die Zecke von unten angesetzt einfach nach oben heraus gehoben werden kann. Ein Quetschen des Spinnentierchens wie bei der Fingernagel-Methode oder bei der Entfernung mittels Zeckenzange findet nicht statt. Grenzen der Anwendung sind bei super-super-winzigen Tierchen, da hab ich dann auch die Zecken-Zange genommen.
Absolutes No!No! ist bekannterweise:
- Drehen der Zecke
- Anwendung von Öl oder Klebstoff.
Das verleitet das Tierchen nur dazu, noch mehr Speichelsekret in die Biss-Stelle abzusondern, was die Infektionsgefahr erhöht.
Durch das Quetschen mit der Zange oder den Fingernägeln erhöht sich auch die Gefahr, dass die Zecke ihren Darminhalt in die Bisstelle entleert, quasi ausgequetscht wird. Im Darm einer infizierten Zecke sitzen die Borrelien-Erreger. Daher erfolgt eine Borrelien-Infektion auch nicht sofort mit dem Biss, sondern erst nach einer gewissen Zeit. Eine FSME-Übertragung geht leider schneller, da diese Erreger im Speichel der infizierten Zecke sitzen.
Wenn die Zecke entfernt ist, sollte man sie aufbewahren. Im Bild oben ist so ein kleines Röhrchen zu erkennen, wie man es auch für Globuli verwendet. Da hinein kommt das Tierchen, auf das Röhrchen gehören folgende Informationen: Datum, evt. Uhrzeit und Name der befallenen Person. Alternativ gehen auch die guten alten Film-Dosen. Oder man könnte die Zecke mit Tesa auf eine Karteikarte kleben. Da sollte sie aber auf jeden Fall wirklich richtig tot sein, sonst krabbelt sie womöglich noch irgendwo hin…
Sollten sich Wochen später dann unklare Symptome der Borreliose oder der FSME zeigen, dann können die infrage kommenden Zecken auf Erreger untersucht werden. Ob die Untersuchung dann von der Krankenkasse im Erkrankungsfall bezahlt wird, weiß ich nicht.
Das Zeckenlabor beschreibt einen möglichen Nutzen so:
“Wer nach einem Zeckenstich nicht warten will, bis sich Anzeichen einer Erkrankung zeigen, kann neuerdings die Zecke auf Erreger untersuchen lassen. War sie erregerfrei, ist eine Übertragung nicht möglich. War sie positiv, kann der Betroffene diesen Befund mit zum Arzt nehmen, der somit einen zusätzlichen Hinweis erhält. Das ist insbesondere dann hilfreich, wenn die beobachtbaren Symptome nicht voll oder typisch ausgeprägt sind. Und das ist leider nicht selten bei der Borreliose.”
Das ist halt eine Kostenfrage, denn je nach Labor werden auf jeden Fall 35 bis 50 € fällig. Pro Zecke. Und pro Erreger. Ausserdem kann man mit dem entsprechenden Bewußt-Sein auch ohne Labor-Untersuchung dem Arzt einen Hinweis geben. Und das “Bewußt werden” wird ganz gut unterstützt durch den Akt der Eindosens von “gebrauchten” Zecken.
Wer trotzdem Zecken untersuchen lassen möchte kann sich beispielsweise an das Labor der Uni Kiel wenden. Dort gibt es auch einen Link zu einer sehr ausführlichen Informationsseite über die Biologie der Zecken und die durch sie übertragenen Krankheiten.
Ein weiteres Labor ist beispielsweise das synlab Zeckenlabor in Weiden. Auf deren Homepage findet sich auch eine sehr gute Karte (pdf) zur Einschätzung des FSME-Risikos.
Da hab ich zum Beispiel jetzt entdeckt, dass im Gegensatz zur Behauptung meines damaligen Arztes unser Gebiet um Pegnitz eben NICHT zu den “Hochrisiko-Gebieten” gehört sondern “nur” ein FSME-Risiko-Gebiet ist. Also überprüfen Sie solche Aussagen im Zweifelsfall auch mal, bevor Sie jemandem blind glauben.
- Erkenntnis des Tages: Zecken sollten ohne Quetschen entfernt und sinnvollerweise aufbewahrt werden.
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Wege…
Wenn Du einen Freund hast, geh ihn oft besuchen; denn Dornen und Gestrüpp verwachsen den Weg, der nicht begangen wird.
aus Asien
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Der kleinste mögliche Schritt

In verschiedenen Seminaren habe ich einige sehr schöne Meditationen erlebt. Grundsätzlich finde ich die Idee sehr gut und sinnvoll, jeden Tag zu meditieren, jedoch habe ich es bis heute noch nicht geschafft, mich jeden Tag eine halbe Stunde hinzusetzen und zu meditieren.
Ich geniesse meine täglichen Meditationszeiten.
Die selbstsichere Gelassenheit, nach der ich suche, ist bereits in mir.
Das werde ich mir, so oft ich daran denke, vorsagen.
Vielleicht ist ja dann bereits in Kürze der nächste Schritt, jeden Tag eine kurze Fünf-Minuten-Atemübung zu machen. Und dann wird demnächst diese kleine Routine bereits so wertvoll sein, dass sie einen eigenen Platz in der Wohnung verdient… und schon ist das Rad in Gang gesetzt! Ich habe nicht mehr vor, an meinem Perfektionismus zu scheitern. Ich suche nach dem kleinsten mir möglichen Schritt. Wenn die tägliche halbe Stunde nicht funktioniert, dann eben nur eine tägliche Minute.-
Welcher kleinste mögliche Schritt ist Ihnen heute möglich?
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15 Minuten Bewegung

Wie so viele gute Vorsätze sind mir auch die 15 Minuten Bewegung jeden Tag bereits wieder abhanden gekommen.
Ich habe es nicht mal bemerkt.
Erst als ich mich gewundert habe, warum Flylady seit ein paar Tagen keine “Your new habit for may” mehr in ihren täglichen Mails auflistet und ich mich auf ihrer Homepage auf die Suche gemacht habe, ist mir plötzlich mein “Schlendrian” bewußt geworden – ich habe folgenden kleinen Artikel gefunden, der mich wieder aufgerüttelt hat:
Reinforce your habits!
Its time for a new month and a new habit. Its time for Moving in May! This month, we are going to Bless our Hearts by doing 15 minutes of Loving Movements each day. [...und diese Erinnerung taucht ja jeden Tag in den FlyladyMails auf...]
I know you can do it and will be cheering for you along the way. Our goal is for everyone to start moving 15 minutes a day. That is only 7 minutes in one direction and 7 minutes back. If that is too much then do this in 5 minute increments. Add just a little bit of loving movement to your day. Make this a habit for every day.
Are you ready to FLY into this new habit of Loving Movement?
Das Schöne ist, auf die wirklich wichtigen Dinge kommt man immer wieder zurück.
Tja. Seit vorgestern bin ich wieder jeden Tag auf meiner Runde um die Stadt. Heute früh habe ich eine Bachstelze auf einem Wasserpflanzenbündel im niedrigen Wasser der Pegnitz gesehen.
Erkenntnis des Tages: Raus ins Grüne! Der Mai duftet!
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Wer ist Doktor Mahn?
Bei der Recherche zum Basilicos-Artikel bin ich über zwei Scans gestolpert, die eine jeweils andere Ausgabe des Artikels zeigen:
Hier gibt es einen Scan des Artikels, den ich auch aus unserer Fernsehzeitung kenne.
Und hier habe ich in einem thematisch ganz anders orientierten Forum ebenfalls einen Scan gefunden, der den gleichen Artikel zeigt.
Jetzt stellt sich die Frage: Wer ist Dr. Mahn?
Diese hier?
oder diese?

Die blonde Schönheit im Foto oben soll angeblich die Schauspielerin Kelly Rowan sein. Ich muss zugeben, dass ich weder die Schauspielerin, noch die Serie O.C. California kenne, jedoch gibt es jede Menge Leute, die sich damit sehr gut auskennen und ein paar interessante Fakten sind im dortigen Forum nachzulesen.
Ein paar Zitate aus dem Forumsbeitrag:
“…Habe das zufällig vorhin entdeckt und finde es ganz amüsant für was Bilder/Schauspieler (wahrscheinlich ohne deren Wissen) missbraucht werden
Kann natürlich auch sein das die beiden sich einfach nur ähnlich sehen und das gar nicht Kelly ist aber ich bin mir eigentlich ziemlich sicher das sie es ist.”
“… Dazu sage ich nur das jeder Artikel fälschen kann der sich halbwegs damit auskennt
”
“… zum foto bei dem artikel… ist das nich hinter kelly die tür der cohens hehe..(ich kann mich irren aber wer weiß) ”
“… Ist ja auch ein Promobild von der ersten Staffel.
”
Ende der Zitate.
Erkenntnis des Tages: AHA.
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