Archiv für Dezember 2006

…abgemeldet.

Mich hat es mit einer Ohrenentzündung sehr heftig erwischt. Daher melde ich mich bis circa Mitte Januar von hier ab und wünsche allen meinen Lesern einen vor allem gesunden Start ins neue Jahr!

Claudia G. Schramm


2007

Gestern kam der Newsletter von Daniela Herzberg und Roger Keller. Sie schreiben über das chinesische Jahreshoroskop für 2007:

Was wird 2007 bringen?

Die Chinesen beginnen ihr neues Jahr erst am 18.02.2007 des westlichen Kalenders. Astronomisch/Astrologisch gesehen beginnt das Neue Jahr aber schon am 4. Februar. Dann beendet das Chinesische Tierzeichen Schwein den 12 Jahreszyklus, bevor 2008 mit einem Rattenjahr eine neue 12 Jahresperiode beginnt. 2007 bietet also vor allem die Gelegenheit, alle angefangenen Dinge zu beenden.

In der chinesischen Astrologie läuft alles in großen Zyklen, so ein 12-Jahreszyklus wird also 2007 wieder komplettiert. Die chinesischen Tierkreiszeichen sind wie unsere “westlichen” Sternzeichen in der Reihenfolge festgelegt. Jedes der Tiere beschreibt dabei eine bestimmte – zunächst einmal jahreszeitlich bedingte – Energiequalität. Da man diese Energiequalitäten aber auch in den großen Zyklen der chinesischen Astrologie wiederfindet, ist das kommende Jahr des Schweines besonders geeignet, Dinge zu einem Abschluß zu bringen.
Damit kommt jetzt so langsam die Zeit, sich zu überlegen, was denn 2007 alles auf mich zu kommt:

  • was möchte ich alles machen?
  • welche Träume habe ich?
  • wo soll mich z.B. mein Urlaub hinführen?
  • gibt es Wunschprojekte, die ich in Angriff nehmen will?
  • welche angefangenen und immer noch offenen Dinge kann ich 2007 beenden?

Hoffentlich finden auch Sie die Zeit, ein wenig Rückschau halten zu können und ein wenig voraus zu blicken. Schreiben Sie es auf! Eine ganz einfache Liste genügt vollkommen.

Und schauen Sie nächstes Jahr um diese Zeit, was davon Sie wirklich ver-WIRKLICHT haben.

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eitrige und gerötete Augen…

… und gerötete, entzündete Bindehaut sind Anzeichen einer bakteriellen Infektion. Vom Arzt abklären lassen.

Da haben die Erzieherinnen im Kindergarten schon Recht, wenn sie zur Vorsicht mahnen.

Schwierig, diese Gratwanderung zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde.

Nachtrag: Es ist eine Mittelohrentzündung. Kaugummi kauen hilft, die Ohren zu belüften. Abschwellende Nasentropfen, Ohrentropfen, Augentropfen.


Weihnachts-Kontroll-Journal

Geht es Ihnen auch so: “Alles ein wenig hektisch grad?”

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Bereits im Oktober hatte ich über das Weihnachts-Kontroll-Journal geschrieben.

Wie so oft setze ich solche guten Ideen auch nicht immer um. Dieses Mal habe ich es getan. Zwar nicht im Oktober, wo es richtig sinnvoll gewesen wäre – aber immerhin jetzt im Dezember.

Immer dann, wenn mich in dieser Adventszeit Ereignisse überrascht haben (“Waaas? am 6. Dezember kommt der Nikolaus?”) habe ich mir meinen Block geschnappt und notiert:

  • Anfang Dezember kommt dieses,
  • dann kommt jenes und
  • es haben folgende Personen auch noch im Dezember Geburtstag…
  • und, und, und.

Auch die Liste mit den Weihnachtsgeschenken habe ich angelegt. Nachdem ich sie alle gekauft hatte. Sinnvoller ist es freilich, sie vorher anzulegen ;-)

Immerhin habe ich sie jetzt und das Beste ist: ich habe sie nächstes Jahr immer noch.

Eine vollständige Liste mit allen Neffen und Nichten und Patenkindern, dann überrascht es mich nicht mehr, dass meine Schwester immer noch ihre Söhne hat *grins*.

Jetzt der Praxistipp: Schreiben Sie doch jetzt noch vor oder an Weihnachten auf, was sie dieses Jahr gut gelöst haben, was Sie nächstes Jahr wieder so oder anders machen möchten.

Darauf können Sie im nächsten Jahr aufbauen. Vielleicht bereits im Oktober, wenn Weihnachten wieder vor der Tür steht.

Ich werde nächstes Jahr den Christbaum für unsere Familie bereits Anfang Dezember kaufen. Ich habe mir nämlich eine gute Idee bei meinem Schwager abgeschaut: Der Christbaum kann drei oder vier Wochen mit einer Außen-Lichterkette auf der Terrasse stehen und dort schon ein bisschen Weihnachtszauber verbreiten. Dann sind es nicht nur die paar Tage im Wohnzimmer, bis dann wieder das schwedische “Knut-Fest” kommt. (Hier gibt es übrigens auch einen schwedischen Wikipedia-Eintrag dazu *grins*)

Kommen Sie gut durch die Feiertage und ins neue Jahr hinüber :-)


Freie Startbahn

Irgendwie bedrückt mich das vorweihnachtliche Chaos ein wenig. In meinem Büro schaut es ziemlich furchtbar aus und die Chancen, dass alles Entrümpeln und Aufräumen wieder mal zu einem Silvester-Vorsatz wird, stehen gut. Warum nur ist es so schwer, Überflüssiges los zu lassen?

Gerade vor Weihnachten vervielfacht sich der Stress und es steht 1 zu 12, dass auch noch irgendein lieber Mensch ausgerechnet im Advent Geburtstag hat. Chaos, fehlender Überblick, Druck und Streß prägen (bei mir) die “stade” Zeit.

Ein Telefonat mit der Wissensagentur hat mir wieder einmal eine Tatsache von “Getting Things Done” ins Gedächtnis gerufen, die ich schon seit einiger Zeit verdrängt hatte. David Allen schreibt in “Wie ich die Dinge geregelt kriege”, das die Startbahn frei sein muss, wenn man mit dem Flugzeug fliegen will.

Schon damals habe ich beim Lesen des Buches eine Zeichnung dazu angefertigt… die habe ich mir jetzt wieder herausgesucht.

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Außerdem habe ich gestern meinen Schreibtisch b l i t z e b l a n k aufgeräumt. Es ist NIX mehr drauf.

Und jetzt stellt sich so langsam das Gefühl ein, ich könnte ja diese eine Mappe auf den Schreibtisch legen und durchsehen und verschlanken… oder diese Kiste mit den CD`s für den Computer… mal gucken, welche Datensicherung noch wichtig ist….

Mit der freien Startbahn habe ich endlich Platz, um so ein Projekt zu starten. Dann finde ich auch die nötigen 15 Minuten.

Ich war zu lange gedanklich auf der Ebene 2, ohne mich um den Zustand meines Rollfeldes zu kümmern.

15 minutes

Wie ich die Dinge geregelt kriege. Selbstmanagement für den Alltag.


Get Things Done!

Eine Kollegin meines Mannes hat von ihrem Amerika-Aufenthalt erzählt. Insbesondere der kleine Nebensatz hat es mir angetan, in dem sie sagte, ihre dortige Freundin hatte einen kleinen Post-It am Bildschirm – mit der Aufschrift “Get Things Done!”.
Der allerorten zu beobachtende Trend “Getting Things Done” nach David Allen beschreibt die Möglichkeiten, sich selbst und seine Projekte besser zu organisieren.

Auch die Englische Sprache kann verräterisch sein:

Getting ist die Verlaufsform von get und wird gebildet durch das Anhängen von -ing an das Verb.
Man erinnere sich noch dunkel an den Schulunterricht, dort wird ziemlich viel zur Verlaufsform des Präsens gearbeitet, auch bekannt als “Present Continuous“.
Diese sprachliche Form gibt es im Deutschen nicht.

  • Das Englische betont mit dieser grammatikalischen Konstruktion den Ablauf einer Handlung in der Gegenwart. Mit dem Present Continuous werden im Englischen Handlungen ausgedrückt, die im Moment des Sprechens passieren bzw. nur für einen kurzen Zeitraum andauern. Auch für sich ändernde Situationen und bereits vereinbarte Handlungen für die Zukunft wird das Present Continuos genutzt.
  • Somit beschreibt “Getting Things Done” einen kurz andauernden Prozess in der Gegenwart, der mir/uns/Ihnen hilft, die Dinge (besser) geregelt zu kriegen.

Dieser Prozess ist nötig und sehr hilfreich, will man nicht in Stapeln von Unerledigtem ersticken. Es ist auch sehr schön, eine bessere Selbstorganisation einzuführen – nur: es besteht die Gefahr, sich in den Verläufen dieses Prozesses zu verheddern.

Auch ich bin doch tatsächlich wieder mal in diese Pefektionismus-Falle getappt: Vor lauter Gedanken darüber, wie ich denn dieses System mit den Listen noch besser organisieren könnte, habe ich völlig übersehen, dass es zu “Getting Things Done” auch noch die oben erwähnte ganz schlichte sprachliche Form gibt – und die lautet:

Get Things Done!” (ohne -ing!)

- zu deutsch: “Krieg die Dinge geregelt” oder auch einfach “Tu die Dinge jetzt!”

Das beschreibt dann keinen Prozess sondern eine akute aktuelle Handlung im absoluten Hier und Jetzt.

  • Ich habe daraus gelernt, dass es keinen Sinn macht, sich zu sehr in der Organisation des Organisierens verlieren.
  • Hin und wieder muss ich auch einfach mal die Dinge wirklich erledigen, die gerade anstehen.

Hier ist das Konzept in Buchform beschrieben:

Wie ich die Dinge geregelt kriege. Selbstmanagement für den Alltag.

und bei der Wissensagentur gibt es eine Beschreibung der Umsetzung in die Praxis:


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