Myrtillus-Beeren und wie wir für dumm verkauft werden
Ich habe wieder in unserer Fernsehzeitschrift einen Artikel zur Gesundheitspflege gefunden, über dem in kleinen Lettern oben rechts “Anzeige” steht. Aha. Wieder einmal ein pseudowissenschaftlich aufgemachter Medikamentenverkauf. Werbung unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaft.
So arg pseudowissenschaftlich ist der Artikel diesmal übrigens gar nicht. Da war die Story vom Süßgras schon etwas wilder…
Ich habe mal die Fakten nachrecherchiert, die im Artikel genannt werden.
- Die berühmte Tufts-Universität gibt es tatsächlich. Sie liegt in Boston.
- James Johnson ist im dortigen Personalverzeichnis tatsächlich aufgeführt, er ist auch tatsächlich Neurologe. Der Professorentitel wird im Personalverzeichnis nicht erwähnt, nur ein Doktor-Titel. Nehmen wir das mal als künstlerische Freiheit der Werbetexter.
- Anthocyan ist ein Farbstoff der tatsächlich für das Blau der Heidelbeeren, Brombeeren, Aroniabeeren etc. sorgt. In der Wikipedia gibt es dazu einen exzellenten Artikel. Dieser Artikel nennt sogar die Hauptwirkungsweise des Anthocyan: Einfangen von Freien Radikalen, Sonnenschutz für die Pflanze (auch Auberginen enthalten Anthocyan) – insofern ist das tatsächlich die erwünschte Wirkung von Anthocyan.
Nur leider – und das steht auch in dem Artikel – ist die Wirkung von isoliertem Anthocyan im menschlichen Körper nicht nachweisbar, weil die Bioverfügbarkeit in vivo (d.h. im lebenden Körper) schlecht ist.
Sprich, Mensch kann isoliertes Anthocyan gar nicht verwerten.
Anthocyan ist übrigens auch eine E-Nummer in der Lebensmittelindustrie: E163.
- Interessant, dass die ursprüngliche Meldung aus den Labors der Tufts-University auch lautet: Anthocyan kann freie Radikale einfangen und den Alterungsprozess aufhalten. Wurde im Tierversuch bewiesen. (Wenn nur alle Tierversuche so harmlos wären, dass Ratten Heidelbeeren fressen müssen) – Die Folgerung lautete jedoch, dass die Phytochemische Forschung nur weiter beweist, wie wichtig es ist, dass die Menschen ihr Obst essen.
Die Folgerung lautete nicht, dass die Menschen Myrtillus-Kapseln schlucken sollen.
- Da wären wir noch bei der geheimnisvollen Myrtillus-Beere aus Mexiko, die im Delikatessenladen so horrend teuer ist und die gleich kiloweise verzehrt werden müsse, um eine Effekt zu erzielen…
Hier sind wir an der Stelle angelangt, an dem der geneigte Leser tatsächlich für dumm verkauft wird:
Myrtillus ist der wissenschaftliche Artname der eurasischen Heidelbeere oder auch Blaubeere. Diese unterscheidet sich von der amerikanischen Blaubeere dadurch, dass sie durch und durch blau gefärbt ist – sprich einen hohen Anthocyangehalt besitzt.
Aus der amerikanischen Heidelbeere wurde die Kulturheidelbeere gezüchtet, diese hat helles Fruchtfleisch und nur eine blaue Schale.
Interessant ist, dass es meines Erachtens keinerlei mexikanische Myrtillus-Beere gibt. Gleicher Schwindel wie beim Süßgras. Nur durch die Verwendung des Artnamens entsteht eben nicht gleich eine neue Wunderpflanze.
Also, was lernen wir daraus? Die Fakten können schon teilweise stimmen in so einem Artikel. Ich wäre immer vorsichtig, wenn oben drüber “Anzeige” steht, denn dann geht es immer ums Geld.
Die Reaktion der Wahl wäre: Etwas öfter als üblich unsere wunderbaren europäischen Schwarzbeeren essen. (bitte abkochen, wegen dem Fuchsbandwurm!)
Guten Appetit!
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Das ist alles nicht ganz falsch aber auch nur teilweise. Eine interessante Studie gibts unter untenstehendem Link
http://www.walthers.de/image/Studie.pdf
Man braucht ja nur das verständliche rauslesen. K1
Danke für den interessanten Hinweis
Harald Wilke
[...] Update: Ein wenig Recherche zum Thema brachte mich zu diesem Artikel, der dem Mythos um den Wirkstoff Anthocyan, der bei der Myrtillus Beere in besonders ausgeprägtem Maße vorhanden sein soll, wissenschaftlich recherchiert auf den Ursprung geht und dabei herausstellt, dass es sich lediglich um einen wasserlöslichen Pflanzenfarbstoff handelt den der menschliche, lebende Körper isoliertes Anthocyan gar nicht verwerten kann. Bookmark: [...]
Gleiche ARtikel gefunden in Neue Revue (in Sauna gelesen)
Habe gleiche meinung über falsche Reklame.
Allerdings die Wirkung von natürliche Antozyan,Rezveratrol, Betanin, Karotin, etc.
in Nartürliche Farbstoffe findbare Antioxidanten sind nicht zu unterschätzen.
In den erwähnte Artikel aufgelistete Wirkungen,Ergebnisse
(und noch mehr) haben wir mit eine Konzentrat von natürliche Farbstoffe(antioxidante) nachweißbar -dokumentiert- zahlreich erzielt.
Ich unterhalte gern mit jeden darüber.
Büki
Vielen Dank Büki. In Punkto Wirkung der Anthocyane denke ich schon, dass sie genau die gewünschte Wirkung haben, ich zweifle nur an der Wirksamkeit isolierter Substanzen und favorisiere den Verzehr von möglichst vielfältiger gesunder Nahrung, die diese Substanzen dann (hoffentlich alle noch) enthalten. Ich habe mir auch Ihre Internet-Seite angesehen, bin aber in Punkto Multi-Level-Marketing bereits ein gebranntes Kind. Sorry, wenn Sie da kein Echo von mir bekommen.
Grüße, Claudia
Hallo,
habe auch in meiner Fernsehzeitung (GONG) diese Anzeige gelesen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich seit ca.6 Monaten Probleme mit Tinnitus. Ich dachte mir, also ausprobieren tue ich es auf alle Fälle. Entweder hilfts oder das Geld ist in den Sand gesetzt.Ich nahm also täglich 4 Myrtilluskapseln und nach ca 4 Wochen war mein Tinnitus weg. Da ich weder meine Lebensgewohnheiten geändert habe noch andere Medikamente zu mir genommen habe, führe ich den Erfolg auf die Myrtillusbeere zurück. Ich habe diesbezüglich auch einen Apotheker gefragt der mir folgendes schrieb
“Hallo, valiede Daten und zuverlässige Untersuchungen gibt es zu dem Thema meines Wissen nach noch nicht. Der Heidelbeerextrakt wird schon längere Zeit verwendet, vor allem im Augenbereich. Er soll die Blendnempfindlichkeit merklich senken. Wie er das macht, ob durch bessere Durchblutung der Augen (und damit schnellere Regeneration der Sehzellen) oder ob er dem Auge wichtige Nährstoffe direkt liefert, ist nicht bekannt. Wenn also das Auge besser versorgt wird (in welcher speziellen Form nun tatsächlich), so ist es natürlich auch durchaus möglich, daß auch das Innenohr besser versorgt wird, und ein Tinitus dadurch überwunden werden kann. Solange es keine zuverläßliche Vergleichsuntersuchungen gibt, kann hierzu keine wirkliche Aussage getroffen werden.
Nach meiner Einschätzung (und die dürfen Sie gerne zitieren) wäre die von Ihnen gemachte Beobachtung durchaus auf die Wirkstoffe in der Myrtillusbeere zurückzuführen.
Mit freundlichem Gruß,
Carsten Hase ”
Ich bin weder Arzt noch Wissenschaftler und will natürlich auch keine unberechtigten Hoffnungen wecken,aber mir hat´s geholfen.
Hans-Paul Hunger
Hallo Herr Hunger!
ich freue mich sehr, dass Ihnen die Kapseln geholfen haben. Ich hoffe, dass ich nicht allzu sehr falsch verstanden worden bin: ich befürworte ausdrücklich Nahrungsergänzungsmittel, weil ich denke, dass unsere Nahrung möglicherweise durch die ausgelaugten Böden nicht mehr genug Spurenelemente und Vitamine enthält.
In diesem Artikel will ich primär die Art und Weise anprangern, mit der eine Pseudo-”Wissenschaftlichkeit” durch die Mittel der Sprache und der Medien erzeugt wird. Nur die Verwendung imposanter Worte erzeugt leider noch keine Tatsachen.
Ich möchte vor allem das Bewusstsein schärfen – Die Leute sollen sich informieren und nachforschen und dann entsprechend der gebildeten Meinung handeln. Im Idealfall führt eine Recherche, wie ich sie in obigem Artikel angedeutet habe, dann zu einer neuen Erkenntnis.
Auf jeden Fall verhindert eine solche Recherche, dass sich der Kunde nur aufgrund eines Artikels in einer Fernsehzeitschrift in die nächste Apotheke stürzt und dort blind alle im Artikel suggerierten Präparate kauft.
[...] Aber, wer jetzt noch etwas tiefer gräbt, kommt zu dem sehr interessanten Artikel “Myrtillus-Beeren und wie wir für dumm verkauft werden“. So langsam kommt also Licht in die Sache! Zu guter Letzt vergleichen wir noch diesen Anzeigentext mit dem eingangs erwähnten Saftblog-Text. Und siehe da: auch bei den Reklametextern ist man verwirrt – und verwechselt schon Blaubeeren mit Heidelbeeren, pardon. Schwarzbeeren Vielleicht haben zu wenig Kaufwillige beim Apotheker die Myrtillus-Beere richtig aussprechen können, und darum nennt man das Produkt lieber Schwarzbeeren-Kapseln. Oder sollten wir einfach selbst Heidelbeeren, vielleicht sogar die aus der heimischen Region, auspressen, um an den färbenden Saft zu kommen? Denn in diesem Kommentar verrät ein Händler endlich, was in dem verflixten Zauberpulver drin ist: “Meine Philosophie ist es, Interessenten genau zu sagen, was (der hochwertige Heidelbeerextrakt mit 25% Anthocyananteil) und wieviel (50mg pro Kapsel) in meinem Produkt enthalten ist.” Warum denn nicht gleich so! [...]
Die Sache ist, wie meistens, ganz einfach:
Man weckt Interesse und Hoffnung mit dem Ausstoss passender Mitteilungen, die, wenn auch aus dem Zusammenhang gerissen, möglichst nicht ganz falsch bzw.nicht so leicht widerlegbar sind und gibt der ganzen Sache einen weitgehend unbekannten und vielleicht auch noch wohlklingenden Namen – wie hier die Myrtillus – Beere. Nicht jeder hat gelernt, dass die lateinische Bezeichnung der Heidelbeere bzw. Blaubeere nun mal Fructus myrtilli ist.
Die sensationellen Neuigkeiten der altbekannten Heidelbeere zuzuschreiben, würde in der Laienpresse sicher nicht die gewünschte Aufmerksamkeit erregen.
Viele Grüsse
A. Bosse Apotheker und Arzt
P.S…….es handelt sich hier übrigens um ein interessantes Forum
Vielen Dank Herr Bosse!
Sie bringen es auf einen kurzen und knackigen Punkt. Dies ist das Handwerkszeug der Werbetexter.
Auch ich kann aus meinem Latein-Unterricht, den ich mehr als mäßig abgeschlossen habe, nicht herleiten, das Myrtillus die Heidelbeere ist (oder ist es etwa Griechisch?)
jedenfalls war es mir mit diesem Artikel ein Anliegen, die mir zur Verfügung stehenden Mittel wie Internet und Wikipedia für Recherchen zu nutzen.
Nur, wer hat üblicherweise die Zeit, sich mit diesen ganzen Suchmaschinen auseinander zu setzen? Die Klientel der Fernsehzeitschriftsleser? …
Ich muß zugeben, dass mir damals bei diesem Artikel schon sehr kräftig “der Kamm geschwollen” ist
Liebe Grüße, Claudia Schramm
Bei zukünftien Arztbesuchen ich werde die Wartezeit mit dem Lesen eines Buch verkürzen, statt mich von vielversprechenden Anzeigen einlullen zu lassen!
Hallo Herr Merzbach – ich hätte da sogar einen Tipp für ein geeignetes Buch: “Gesundheit für Körper und Seele” von Louise L. Hay.

Es ist mir gestern wieder aus meinem Bücherregal entgegengepurzelt und ich frage mich, warum ich nicht schon längst damit angefangen habe, dieses mentale Training auszuprobieren.
Neue Gedanken denken und damit die Basis für Veränderungen legen – Der Untertitel meines (etas älteren Exemplars) lautet: “Wie Sie durch mentales Training Ihre Gesundheit erhalten und Krankheiten heilen.”
Das ist die ideale Lektüre fürs Wartzimmer eines Arztes. Ihnen alles Gute!
Claudia Schramm
Leider ist man mental beeinflußt, wenn man mit Erscheinungen wie Tinitus zu tun hat und dazu noch aus allen Richtungen Hinweise auf gesunde Lebensführung, ausreichend Schlaf, vermeiden von Kaffee und Tee….
Aber wie bewerte ich nun den Erfolg von Hans-Paul Hunger? Ich glaube, wenn schon, dann hat die Auseinandersetzung mit dem “Medikament” und die bewußte Einnahme, wenn er auch denkt seinen Lebenswandel etc. nicht geändertt zu haben, den entscheidenden Impuls gesetzt.
Ich bin jedenfalls auf der Suche nach Hilfe!
Hallo Eckard!
Ich glaube schon, dass die Anthocyane tatsächlich eine positive Wirkung haben. Ich finde es auch gut, wenn jemand tatsächlich Besserung durch ein solches Präparat erfährt. Ich wünsche mir durch einen solchen Artikel lediglich, dass die Leser solcher Werbeanzeigen kritischer darüber denken und auch die Zusammenhänge kennen lernen und vielleicht ein Bewußtsein dafür entwickeln, welche Macht die Sprache hat. Es kann ganz leicht durch ein paar Fremdwörter ein wissenschaftlicher Anstrich hergestellt werden und schon rennt eine Herde gutgläubiger Menschen und wirft unkritisch alles ein, was Heil verspricht. Wer sich ganz BEWUSST für so ein Präparat entscheidet, tut sich sicherlich etwas Gutes – Information und Wissen ist eine gute Basis für eine echte Aus-WAHL.
Herzliche Grüße, Claudia
Hallo alle zusammen
Ich nehme die Bliberry jetzt seit fast drei Monaten
ich bin absolut begeistert von den Kapseln. Ich hatte super dicke Adern auf meinen Handrücken gehabt was sehr häßlich aussah die sind alle prima zurück gegangen. Ich habe Nachts auch keine Wadenkrämpfe mehr und ich ksnn wieder ohne Einkaufsliste einkaufen gehen.
Ich bin 57 und laße mich eigenlich nicht sehr schnell von irgend welche Werbung einlullen aber mit den Kapseln habe ich es doch mal probiert und ich bin begeistert werde sie auch weiterhin einnehmen. Man sollte nur sehr genau die Preise vergleichen da gibt es ennorme Preisunterschiede zwischen 10 und 20 Euro bei selber stückzahl. Liebe Grüße Heidi
Hallo Frau Hennings!
Ich freue mich sehr, dass Sie so tolle Resultate erzielt haben! Ihnen und allen anderen weiterhin alles Gute!
Probieren Sie alle die Kapseln aus und erwägen Sie vielleicht auch wieder den verstärkten Verzehr natürlicher anthocyanhaltiger Lebensmittel (Heidelbeeren, Auberginen, Aronia) – aber lassen Sie sich nicht von pseudowissenschaftlichen Werbeartikeln für dumm verkaufen und hören Sie nie auf, kritisch zu sein!
Liebe Grüße, Claudia Schramm
Hallo Herr Hunger
interessiert an Ihren Ausführungen, weil selbst am beschrieben Problem leidend, möchte ich Sie fragen welchen Myrtillus Exktrakt-Produkt Sie den Vorzug gegeben haben. Ich habe zunächst folgenden Anbieter gefunden http://www.apo-rot.de/indexproducts.html?_filterkat1=myrtillus&gclid=CLyohsXPkIsCFRurXgodoVe9SA und bin dabei aber über den verhältnismäßigen geringen Anteil von 12,6% Myrtilluspulver überrascht.
Könnten Sie mir bitte Ihren Anbieter nennen? Vielen Dank im Voraus
viele Grüße
Peter R.
Hallo Frau Hennings!
Wo kaufen Sie am günstigsten ein?? Danke für Ihre Rückantwort
Peter Birkner
Hallo Frau Hennings,
Ihre Information ist interessant. Könnten Sie mir sagen, unter welchem Namen das Präparat verkauft wird, das Ihnen genützt hat?
Herzlichen Dank und freundliche Grüsse
Max Stäubli
Hallo Herr Birkner
Tut mir leid das ich mich jetzt erst melde aber mein PC war kaputt. Ich kaufe meine Präparate bei http://www.vitamineus.com ein.
Liebe Grüße H.Hennings
Hallo Herr Stäubli
Tut mir leid das ich mich jetzt erst melde aber mein PC war kaputt. Das Päparat heißt Bilberry auch bekannt unter den Namen Myrillus-Beere bei Google gib es unter diesen Namen eine ganze menge anbieter.
Liebe Grüße H.Hennings
Hallo Frau Schramm
Um das selbe Ziel zuerreichen was ich mit einer
Kapsel erreiche müßte ich jeden tag 1Kg Blaubeeren essen und da ich zwei Kapsel Pro Tag nehme ist das ganz schön teuer und was mache ich wenn es keine blaubeeren gibt im übrigen esse ich sehr viel Salat und Obst und ich bin ein frische Kräuterfan hat mir aber alles nicht so geholfen wie die Kapseln man sollte doch nicht alle Präparate schlecht machen, bin auch kein freund von Pillen.
Liebe Grüße H.Hennings
Hallo Frau Hennings!
Mein Ziel ist nicht, die Kapseln schlecht zu machen. Wenn Sie gute Resultate erzielen, dann ist das doch prima! Doch sehen Sie: Sie glauben auch schon, was in der Anzeige steht, nämlich dass Sie täglich 1kg Blaubeeren essen müssten…
Gibt es da eine Studie dazu? – oder eine detallierte Aufstellung, in der genaue Zahlen bezüglich der Inhaltsstoffe und Mengen verglichen werden? Oder gibt es nur diesen einen Satz aus der Annonce “Wer sich Myrtillus (…) im Delikatessenladen leisten kann, sollte täglich mindestens 1 Kilo davon verzehren, alle anderen sollten (…) auf Myrtillus-Extrakte zurückgreifen”
- wenn das die einzige Quelle für Ihre Information bezüglich der Verzehrempfehlung ist, dann würde ich über diese Aussage nochmal nachdenken.
Mein erklärtes Ziel ist nämlich, zum Nachdenken anzuregen. Und zum kritischen Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln.
Ihnen auch liebe Grüße, Claudia Schramm
Wenn man, wie ich, mit einem Tinnitus von 95Dezibel/8000 Hertz durchs Leben gehen muss, ist ein Extrakt aus natürlichen Obst- und Gemüsesorten eine gute Alternative zum Ausprobieren, zu sämtliche chemischen Medikamente mit ihren vielen Nebenwirkungen. Da aufgrund der ständigen inneren Stresssituation, erhöhter Bluthochdruck, erhöhte Homocysteinwerte, Antikörper gegen Serotonin usw. auftreten. Habe schon viel mehr Geld für sog. Schulmediziner ausgegeben, die eine Therapie für wichtig hielten, die aber nicht von der Kasse bezahlt wird. Unser Gesundheitswesen ist ein Trauerspiel und Menschen die aus Profitgier die Hoffnung zur Gesundung schüren sind Verbrecher.
Hallo Frau Ross,
leide nun schon seit 14 Jahren an Tinnitus, bis heute habe ich noch kein Mittel dagegen gefunden.
Haben Sie die Kapseln dieser Schwarzbeeren schon probiert? Wenn ja, haben sie auch geholfen?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Hallo,
ich würde die Myrtillusbeere doch gerne mal ausprobieren.
Können Sie mir einen Tip geben, wo ich sie relativ günstig bekomme?
Vielen Dank.
MfG
Meininger
[...] Schon wieder so ein Gesundheits-Artikel in unserer (kostenlosen, weil der Zeitung beigelegten) Fernseh-Zeitschrift. [...]
[...] unmöglicher Anzeigenwerbung sprachlich untersucht und die Effekthascherei entlarvt – (Myrtillus) (Perlhirse) [...]