Neuraltherapie für Zähne

Heute war ich wiederum bei meinem (ganzheitlich orientierten) Zahnarzt. Seit der ersten Bisskorrektur sind 4 Wochen ins Land gegangen. So ganz optimal war das Beissgefühl bisher noch nicht, immer noch haben zwei Punkte gestört, die einen “Erstkontakt” hatten. Eigentlich sollen die Zähne ja vollflächig und gleichzeitig aufeinandertreffen.

Diese zwei Stellen waren im Test mit dem Blaupapier dann auch gleich gut zu sehen und mit zwei winzigen Schleifspuren auch sofort angeglichen. Jetzt habe ich ein zu 100% gut passendes Beissgefühl. Wie sagt Dr. Wildner: “Wenn man darüber nachdenken muss, ob der Biss jetzt passt oder nicht, dann passt er nicht.”

Die Überbelastung der Zähne durch einseitigen Biss oder falsch angepasste, herausstehende Inlays, Kronen, usw. sind jetzt nach etwas fummeliger Detailarbeit beseitigt. Damit hatten die Zähne auch bereits zwei Wochen Zeit, um Entzündungen auszuheilen, die durch diese Fehlbelastung entstanden sind.

Jetzt war der Herdtest an der Reihe: Kinesiologisch kann ausgetestet werden, an welchen Zahnwurzeln im Kiefer noch Entzündungen vorhanden sind.
Die gute Nachricht lautet: Ein Quadrant ist völlig unbelastet. Im darüberliegenden Viertel gibt es eine “halbe” – nicht so tragische Belastung. Der linke Oberkiefer ist am Schlechtesten dran: 4 Backenzähne und die Kieferhöhle haben eine chronische Entzündung. Und was keiner erwartet hat: die unteren rechten Schneidezähne. Das wird dann nächses Mal noch per Röntgenbild abgeklärt. Darüberhinaus leider auch die Stirnhöhlen und die Narben der Tonsillen (Mandeln), die mir ja schon im zarten Alter von 3 Jahren entfernt wurden.
Die Neuraltherapie besteht aus Einspritzung von einem leichten Betäubungsmittel in die betroffenen Regionen. Klingt schlimmer als es war, ich mag ja Spritzen auch nicht so gerne und dann gleich 6 bis 8 Einstiche?? Aber die Nadel ist superdünn, die Spritze nicht als Stechen, nur als leichtes Druckgefühl zu spüren.

Die Betäubung wirkt sofort und das Medikament erweitert die Blutgefäße, so können Blut und Immunsystem besser zu den betroffenen Regionen vordringen – und dort der Entzündung zu Leibe rücken.

Danach war interessanterweise der Schulterschmerz auf der Schmerzskala von (vorher) 5 auf etwa 3-4 gesunken, also gibt es auch hier einen Zusammenhang mit den Zähnen (wo eigentlich nicht?)

Das Gefühl im Mund ist dann noch eine Weile wie Muskelkater, aber das gibt sich schnell. Morgen geht es bereits weiter.


2 Kommentare zu „Neuraltherapie für Zähne“

Mein Flickr

By Erik Rasmussen
Mein Twitter

follow me: indivisuell

Letzte Kommentare
Kategorien
Archive