es sehen
Heute lag der Sommer-Extra Katalog von Jako-o im Briefkasten. Das ist ja an sich nicht ungewöhnlich. Auf Seite 32 findet sich allerlei Zubehör zum Papierschöpfen: ein Anleitungsbuch und diverse Materialien, die man so zum Papierschöpfen brauchen kann.
Was mich aber besonders begeistert hat, ist das eine Foto, auf dem ein Kind mit den Händen im Papierbrei manscht. Dieser Papierbrei befindet sich in einer ganz gewöhnlichen rechteckigen Kunststoff-Box, so wie sie zu Hunderten in den Baumärkten verkauft werden. Auch braucht man sich zum Papierschöpfen keinen komplizierten Siebrahmen selbst bauen, denn ein weiteres Foto zeigt: Mit ganz gewöhnlichem, feinen Drahtgewebe aus dem Baumarkt, in Form zugeschnitten, kann man ebenfalls wunderbar schöpfen, da muss kein Perfektionismus herrschen.
Ein ganz gewöhnliches Nudelholz quetscht das überschüssige Wasser auf ganz gewöhnliche Aldi-Spüllappen…. keiner braucht eine Holz-Spindelpresse zum Pressen. Nein, dieses Hobby ist eine ganz einfach auszuübende Tätigkeit, jederzeit mit Dingen aus dem Haushalt zu bewerkstelligen (ok, das Drahtgewebe müsste ich noch kaufen..)
Das zu sehen, auf einzelnen Fotos, hat mich auf den Gedanken gebracht, dass ich überhaupt erst einmal den nächsten Schritt sehen muss – egal ob real, wie hier im Katalog oder virtuell, nur im Kopf. Ohne diese Vorstellungvon den Abläufen kann nichts ver-WIRK-licht werden.
Wenn der Perfektionismus ausgeschaltet werden kann, ist die Wirklichkeit machbar. Dann kann ich es TUN.
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lol ich bekomme diesen auch immer