Wishcraft – Der Mentor

Ich habe gestern unendlich wertvolle 80 Minuten (ich hatte den Küchenwecker gestellt) Zeit, um mich wieder dem Buch “Wishcraft” zu widmen.

Mir leuchtet besonders gut ein, dass die fördernde Umgebung ganz arg wichtig ist. Wenn ich so zurückdenke, dann sehe ich, dass sich mein Weg im Studium vor allem deshalb in Richtung Stadtsanierung und Städtebau entwickelt hat, weil ich mit meinem Professor einen wertvollen Mentor hatte, der mein Potenzial gefördert hat.

Hätte er ein anderes Fach gelehrt, dann wäre ich heute eben Spezialistin für Tragwerkslehre oder Baukonstruktion. Mich hat schon das Thema Städtebau ganz besonders angesprochen, Talent und Interesse sind ganz bestimmt auch ein Faktor, jedoch insgesamt nicht so wichtig wie der Mentor. Eine ganz neue Erkenntnis!

Ich bin jetzt bei Übung 6 angekommen: Mich sehen, wie mich andere sehen. Ich bin gerade dabei, meine “imaginäre Familie” auszuwählen – das macht Spass.

Auch die Übung 4 “Eine Farbe wählen” war ganz toll. Ich bin orange
Ich bin ganz angetan von dem Buch (immerhin bin ich schon weiter als jemals in vergleichbaren Büchern *ggg*) und möchte meine Mitleser einladen, sich auch mit Wishcraft zu beschäftigen. Hintergedanke ist, dass wir zusammen ein virtuelles Erfolgsteam bilden könnten.

Wishcraft. Lebensträume und Berufsziele entdecken und verwirklichen.


4 Kommentare zu „Wishcraft – Der Mentor“

  • conny:

    Ich habe deine Seite über den Feng-Shui-Blog gefunden und muss jetzt erst einmal (fast) alles durchlesen.

    Wie bist du denn mit wishkraft weiter gekommen? Ich hatte da so meine Probleme mit der virtuellen Familie. Im Vergleich dazu ist meine echte Familie nicht so gut weg gekommen. So nach dem Motto „was hätte nicht alles aus mir werden können, wenn sie mich gelassen hätten“. Das hat nicht gerade positive Gefühle in mir ausgelöst. Aber ich glaube, das war nicht Sinn und Zweck des Kapitels.

    Jedenfalls habe ich das Buch erst einmal zur Seite gelegt. Aber ich denke ich werde es mir mal wieder auf den Nachtschrank packen.

    Wie „weit“ bist du inzwischen mit dem Buch? Was hast du davon umsetzen können?

    Grüße aus der Prignitz
    Conny

  • Claudia Schramm:

    Hallo Conny!

    Ich arbeite derzeit mit dem neuesten Buch von Barbara Sher: Lebe das Leben, von dem du träumst. Und ich stocke an der gleichen Stelle: die virtuelle Familie. In dem neuen Buch schlägt “Bärbel” vor, dass die Personen der virtuellen Familie reale Plätze in der Wohnung bekommen sollen – und das war mir gar nicht recht. Ich fühlte mich da in meiner Privatsphäre verletzt, komisch, nicht? Dabei ist es ja “eigentlich” nur in Gedanken.

    Ich habe von meiner Freundin den Tipp bekommen, dass ich keinen “in die Wohnung lassen” MUSS. Ich kann genauso gut mit der Vorstellung arbeiten, dass ich zum Telefonhörer greife und meine Kumpels anrufe, wenn ich einen Rat brauche.
    Meistens telefoniere ich dann sowieso mit meiner “realen hilfreichen Familie”.

    Darüberhinaus ist alles nur ein Angebot. Wie im Supermarkt muss ich nicht alles kaufen, was mir dort angeboten wird.
    Wenn das mit der virtuellen Familie nicht so gut klappt, hey, dann eben ohne!
    Vielleicht hat es auch etwas damit zu tun, dass man es nicht gelernt hat, Hilfe anzunehmen: Man muss alles alleine schaffen, man muss es perfekt abliefern und man darf nicht Schwäche zeigen – sonst ist “man” kein guter Mensch. Diese Bewertungen existieren jedoch nur in unserem Kopf. Und dort ist der Punkt, an dem man ansetzen kann. MUSS ist immer ein ganz schlechter Ratgeber. Damit erfüllt man nur die Bedürfnisse der anderen.
    (ist nicht von mir, sondern die Summe der gelesenen Bücher und die Summe der Gespräche mit meiner Freundin. Langsam ändert sich das Denken und jeden Tag kann ich neu anfangen).
    Liebe Grüße von Pegnitz an die Prignitz
    Claudia

  • Also ich habe jetzt eine neue virtuelle Familie – ohne meine alte “nicht mehr leiden zu können” :-)
    Allerdings ist mir aufgefallen, das ich bei der Wahl von Vater und Mutter ziemlich überlegt habe. Geschwister, Tanten und Onkel, auch die Großeltern – das ging fix… Aber die Eltern … ist schon erstaunlich.
    Grüße aus der Prignitz
    Conny

  • Claudia Schramm:

    Hallo Conny!

    Ich wäre nie auf die Idee gekommen, meine virtuelle Familie an meiner realen Familie zu spiegeln – ich hab das immer so verstanden, dass ich mir virtuelle Kumpels suche, die mir dann virtuell auf die Sprünge helfen, wenn ich mal wieder eine schnelle Eingebung brauche.
    Ist aber ein interessanter Ansatz, sich seine realen Familienmitglieder nochmal neu zu besetzen…
    Wie kommst Du denn im richtigen Leben mit Deinen Eltern klar? Vielleicht ist Dein Zögern oder Stocken an dieser Stelle ein Hinweis, da nochmal genau hinzuschauen?

    Grüße und ein frohes Fest wünsch ich Dir!
    Claudia

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